Weinhandel
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Unser Sortiment (Preis bezieht sich auf 0,75l Flaschengröße)
Frankreich (Weiss)
Entgegen der lokalen Tradition wird die Gärung nicht durch den Zusatz von Alkohol gestoppt, sondern schonend durch eine feinporige Filtration. Dadurch erstaunlich filigran, mit viel Finesse, dank etwas Restzucker schönes Volumen, lecker als Aperitif oder zu Nusskuchen.
Im besonderen Klima des Roussillon reift der Muscat zu enormer Konzentration und feiner Süße. Gekonnt aromenschonend vinifiziert, verführerisch und lecker als Aperitif oder zu reifem Käse, insbesondere Blauschimmel und von der Ziege.
Dichter, saftiger Parade-Sauternes mit toller Power, unglaublich klar, geradlinige Aromatik mit Noten von reifer Ananas, Honigmelone und Zitrusschalen. Viel verhaltene Kraft steckt in diesem Wein, wunderbar eingängig mit toller Länge, im Abgang nochmals ein Feuerwerk der Aromen, wieder viel Zitrus, diesmal eher wie Konfitüre, Weinbergpfirsich, Litschi, eine Wucht!
Ein komplexer Wein mit markanter Nase bis zum langen Abgang aus 100% Sauvignon Blanc. Sein frischer, mineralischer Charakter begleitet vorzüglich (nicht nur) alles Leckere aus dem Meer.
Das kühle, durch Frost und Niederschlag geprägte Jahr 2021 war so etwas wie ein Flashback der klassischen, schon fast in Vergessenheit geratenen Jahrgängen der 1990er Jahre. 2022 dann unglaublich heiß, der trockenste Jahrgang in der jüngeren Geschichte. Auch in diesem Jahr konnten Winzer mit alten Rebanlagen wie Tardieu - Laurent gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen. Aber die Frage bleibt: Wie lange geht das noch gut? In sich ein heterogener Jahrgang, in dem die Auswahl des Traubenmaterials, das in diese CUVÉE SPECIALE einfließt, umso wichtiger war. In der Nase weiße Blüten, eine dezente Rauchigkeit, helle Melonen und Aprikosen. Am Gaumen Orangensaft und Limette im Auftakt, in der Mitte cremig, etwas Marzipan. Im Finish angenehme Bitternoten: Anis und Salbei, eine ganz fein austarierte Mineralität. Ein unglaublich guter Einstiegswein!
Am Gaumen wirkt der Wein elegant und seidig, zugleich südlich in der Ausprägung der Aromatik von knackiger weiß- und gelbfleischiger Frucht, Gewürzen und Kräutern, Stein und zitrischen Noten. Vor allem die feinen Garrigue-, Anis-, Süßholz- und Fenchelnoten lassen einen dabei an die mediterrane Küche denken.
Grenache Blanc /Rolle
Der 2022er Pierre qui Rolle bietet im Duft ein köstlich wirkendes Zusammenspiel aus Hefe, Karamell, reifen Orangen und Kumquats, in Butter geschwenkten Pfirsichhälften sowie kühlen Noten von Kräutern, Stein und Hopfen.
Dazu gibt es eine lebendige, fein abgestimmte Säure. Die Aromatik wirkt durchaus warm mit reifer Orangefrucht, etwas Süßholz und Steinobst. Der Wein selbst aber ist kristallklar, angenehm fest und dabei sinnlich.
Der 2024 Majas blanc der Domaine de Majas zeigt sich in der Nase aufgeräumt und entbehrt ein wenig der Wildheit vergangener Jahrgänge. Blitzsauber und klar verbindet er die Eindrücke nassen Kieselsteins mit den Zesten von Zitronen und grünen Mandarinen, hinzu kommen leicht mineralische Noten nebst mediterraner Macchia nach Salbei, Thymian und Kerbel. Freudvoll frischer Zischer aus dem heißen Süden Frankreichs.
Im Antrunk ist der Wein glockenklar mit feiner Viskosität und zarter Salzigkeit. Die klare Frucht zeigt sich vielmehr im Extrakt denn als vorlautes Leitmotiv, die reife Säure spannt sich über den gesamten Gaumen und wird herb konturiert von animierenden Kräuteraromen.
Frankreich (Rose)
In der Nase floral mit Noten nach Malve und Stockrose, dann folgen Hagebutten, Sauerkirschen und kleine Walderdbeeren sowie etwas Orangenabrieb. Frische Küchenkräuter wie Salbei, Kerbel und Borretsch ergänzen den freudvollen Strauß mediterraner Aromen.
Im Antrunk ist der 2024 Rosé Petit Bonheur von der Domaine de Majas saftig mit frischer Frucht und klarem Fluss. Glockenklar mit transparenter Frucht und anregender Phenolik ist er am Gaumen unbeschwert und freudvoll – und liefert exakt das, was die Nase verspricht: südfranzösischer Spaß im Glas!
Frankreich (rot)
Spektakulärer Einstieg und vielversprechender Vorgeschmack auf die großartigen Lagenweine. Traditionelle Rebsorten wie Grenache und Carignan, reifes Lesegut, viel dunkle Beerenfrucht, ein auf den ersten Blick schmeichelhafter Wein mit, bei genauem Hinsehen, viel tiefgründiger Substanz. Sensationelles Preis-Qualitäts-Verhältnis.
Die Trauben werden am Stock selektioniert und von Hand gelesen. Danach mazerieren sie für zwei Wochen in Edelstahltanks und reifen dann für 12 Monate in Zementfässern. Der Wein wird unfiltriert und ohne Zugabe von Schwefel abgefüllt. Die komplexe Nase ist fein und zart, dabei doch mit viel Tiefe. Schwarze Johannisbeere und Brombeere mit einem Hauch ätherischer Öle. Am Gaumen seidige Tannine, zur Frucht gesellt sich eine schöne Pfefferwürze. Der Wein ist als Vin Méthode Nature (Naturwein) gemäß dem Verband Syndicat de Défense des Vins Nature‘l gelabelt. Wie bei allen Weinen von Amirault wird auch hier nach Demeterrichtlinien biodynamisch gearbeitet.
Der Jahrgang 2021 fiel ebenso wie der Vorgänger nicht so extrem trocken aus. Wer die ungewöhnlich harte Frostperiode im Frühjahr überstanden hatte, konnte sich auf einen vergleichsweise idealen Vegetationszyklus im Sommer und Herbst freuen. Auch der 21er CUVÉE SPÉCIALE ist mehr als nur ein einfacher Côtes du Rhône und ein beeindruckender Einstieg in die Welt der Tardieu-Weine. Trotz seines Namens ist er ein reinrassiger Grenache Noir aus 70jährigen Rebstöcken. Die herrliche Nase wird im Vergleich zum Vorgänger fast komplett von roten Früchten dominiert. Feinste Himbeere und Erdbeere mit viel Veilchen und etwas Sauerkirschen. Am Gaumen eine Tiefgründigkeit, wie man sie eher bei einem Châteauneuf-du-Pape erwarten würde. Unheimlich fein und aromatisch zugleich. Säure und Tannin befinden sich in einem schönen Gleichgewicht. Die perfekte Ausgewogenheit und Finesse sorgt bereits jetzt für großen Trinkgenuss.
Der 2020er Fleurie La Chapelle des Bois ist ein duftiger und blumiger Vertreter, der direkt in der Nase verführt mit Sauerkirschen, Brombeeren, Cassis, Cassislikör, Zwetschgen, hinzu kommen viele mediterrane Kräuter, Assamtee, Unterholz, Leder und Süßholz.
Was für ein saftiger und trinkanimierender Beaujolais, der mit viel Frucht, samtiger Tanninstruktur und anregender Säure die Zunge erfreut. Leicht gekühlt bleibt es definitiv nicht bei einem Glas von diesem Gaumenschmeichler.
Mit 23 Jahren streifte Majorie Gallet durch das Roussillon auf der Suche nach Weinbergen. Dabei stieß sie auf uralte Carignan-Reben, die sie an die Côte Rôtie erinnerten, wo sie aufwuchs. Der Carignan wuchs mitten auf einem schwarzen Schieferhang auf einer weißen Quartzader, dem Roc Blanc. Umgetauft in Roc des Anges (Engelsfelsen) wurde er 2001 zur Keimzelle ihres Guts und der Carignan 1903 zu der ihres schnellen Ruhms. Nach acht Jahren, die ihr Mann Stéphane das Mas Amiel in Maury geleitet hatte, konzentrierten sich die beiden Agraringenieure ab 2008 gemeinsam auf die stetig wachsende Anzahl ihrer alten Rebparzellen, zu denen sie die Maurys Les Terres de Fagayra fügten.Mit 23 Jahren streifte Majorie Gallet durch das Roussillon auf der Suche nach Weinbergen. Dabei stieß sie auf uralte Carignan-Reben, die sie an die Côte Rôtie erinnerten, wo sie aufwuchs. Der Carignan wuchs mitten auf einem schwarzen Schieferhang auf einer weißen Quartzader, dem Roc Blanc. Umgetauft in Roc des Anges (Engelsfelsen) wurde er 2001 zur Keimzelle ihres Guts und der Carignan 1903 zu der ihres schnellen Ruhms. Nach acht Jahren, die ihr Mann Stéphane das Mas Amiel in Maury geleitet hatte, konzentrierten sich die beiden Agraringenieure ab 2008 gemeinsam auf die stetig wachsende Anzahl ihrer alten Rebparzellen, zu denen sie die Maurys Les Terres de Fagayra fügten.
Am Gaumen wirkt der Wein saftig und sinnlich, kühl in der Säure- und Tannistruktur und teils warm, teils knackig in der Frucht. Er schmeckt intensiv nach Süß-Kirschen und ein wenig nach Lakritze, ferner nach reifen süßen Brombeeren und ein wenig Schlehe. Er besitzt ätherische Noten von Minze und Garrigue und besitzt einen markanten Gerbstoff-Grip mit gutem Zug und Trinkfluss. Das ist perfektes unkompliziertes Trinkvergnügen mit Anspruch.
Am Gaumen ist der K-nom ein saftiger, frischer und kühl wirkender Malbec mit einer beeindruckend lebendigen Säurestruktur und Mineralität. Die dunkle Frucht wirkt reif und gleichzeitig knackig, das Tannin leicht griffig. Ein unkomplizierter Malbec, der aber über ordentlich viel Charakter verfügt.
Italien (weiß)
Ein italienischer Weißwein mit dem gewissen Etwas. Alte, autochthone umbrische Sorte, deren Name auf griechischen Ursprung hindeutet. Feiner Duft, kandierte Zitrone, reifer Pfirsich, füllt den Mund ohne Schwere, darf ruhig ein Jahr reifen, dann noch komplexer und erstaunlich elegant.
Kultiviert wird die Rebsorte Pecorino vorwiegend in Mittelitalien in den entlang der östlichen Adriaküste liegenden Anbauregionen Marken und Abruzzen sowie in Umbrien und Latium. Italienweit war die Rebfläche auf überschaubare 213 ha Gesamtrebfläche geschrumpft. Mit der wachsenden Beliebtheit regionaler, autochthoner Sorten wird sie nun wieder häufiger gepflanzt. Markanter Duft nach getrocknetem Apfel, Blüten und einem Hauch Kräuterlikör. Auch im Mund schön würzig, dabei saftig mit frischer, zitrusartiger Säure.
Die Rebsorte Manzoni Bianco ist einer der spannendsten Neuzüchtungen in Italien. Professor Luigi Manzoni von der önologischen Schule in Conegliano kreuzte 1930 die Sorten Riesling und Weißburgunder (Pinot Bianco). Manzoni Bianco wird hauptsächlich in Venetien und im Trentino angebaut. Bei Pizzolato ist sie Bestandteil der BACK TO BASIC Linie. Diese hat die Minimierung der Auswirkungen der gesamten Weinproduktionskette auf die Umwelt zum Ziel. Die Flasche besteht zu 94% aus recyceltem Glas. Der zu 100% nachhaltige Korken sowie die Kapsel- und Kartonverpackung sind aus recyceltem Material hergestellt. Das Etikett wird aus Industrieabfällen gewonnen. Ausbau im Edelstahltank und im Holzfass. In der Nase Noten von Akazienblüten, Aprikosen und Ananas. Am Gaumen frisch, elegant mit aromatischen und mineralischen Noten.
Für diesen Chardonnay werden ausschließlich vollreife Trauben von kalkhaltigen Lehmböden geerntet. Die Gärung findet für etwa zwei Wochen im Edelstahltank statt, danach folgt der Ausbau für 6 Monate im französischen Barrique. So entsteht ein kraftvoller und gleichzeitig feinduftiger, eleganter Wein. In der Nase komplex, mit Noten von weißen Blüten und Vanille. Im Mund auch Fruchtaromen wie Apfel und Aprikose, am Gaumen schön cremig mit feinem Schmelz. Wie üblich bei der CORTE FIORE-Serie ist die Ausstattung sehr edel und transportiert perfekt die Wertigkeit des Weines.
Mit voller Frucht voraus verströmt der Solerte von VinoLauria sein reichhaltiges Parfum nach reifen Mangos, aromatischen Trauben, gelbfleischiger Melone und Trockenobst wie Apfelringen. Dazu kommen florale Akzente, die an das Moscato-Thema anknüpfen: weißduftig nach Jasminm Muskat- und Orangenblüte folgen Aromen nach Mandarinen und einer salinen, frischen Meeresbrise.Mit voller Frucht voraus verströmt der 2023 Solerte von VinoLauria sein reichhaltiges Parfum nach reifen Mangos, aromatischen Trauben, gelbfleischiger Melone und Trockenobst wie Apfelringen. Dazu kommen florale Akzente, die an das Moscato-Thema anknüpfen: weißduftig nach Jasminm Muskat- und Orangenblüte folgen Aromen nach Mandarinen und einer salinen, frischen Meeresbrise.
Der 2024er Costabisaccia zeigt sich mit einem Obstkorb voller exotischer Früchte. Orange, Mango, Ananas, und Banane machen den Auftakt, begleitet von einer Vielzahl von Kräutern, wie Salbei, Eukalyptus, Kamille. Abgerundet wird das Ganze durch einen feinen Hauch Vanille und etwas Anis.
Erfrischend, mineralisch, druckvoll und zugleich belebend animiert er den Gaumen, noch lebendiger als in den Jahren zuvor mit lediglich 11,0 Vol%. Die helle Frucht ist eingefasst in eine animierende Säure und feinherbe Grapefruitnoten sowie einen feinen Gerbstoff im langen Nachhall. Ein besonderer Weißwein, der sizilianische und mediterrane Lebenskultur in vollem Ausdruck widerspiegelt, von einem Meister des sizilianischen Weines Salvo Foti.
Der 2023er Vignaverde zeigt sich mit frischer Frucht von Apfel und Birne, hefigen Noten und zarten Anklängen von Mandeln. Wilde Kräuter und frisch gemähtes Gras unterstreichen seinen „grünen“ und belebenden Charakter, alles eingefasst in den Duft nach Meeresbrise.
Am Gaumen wirkt er wie ein reife, frische Feige, deren süßer Saft beim Hineinbeißen die Mundwinkel hinunterrinnt. Seine Säure wirkt belebend, die salzige Mineralität und die feine Phenolik betörend.
Der 2024 Il Corzanello bianco von Corzano e Paterno ist ein Gassenhauer von einem italienischen Weißwein: fruchtbetont beschwingt wird er in der Nase kräuterwürzig konterkariert von der toskanischen Macchia, die an Lorbeer und Rosmarinblüten im Frühjahr denken lässt. Grünes Kernobst dreht die Fruchtregler nach oben, zart zitrische Noten geben ihm zusätzlichen Schliff. Trotz des wilden Sorten-Mixes ein klarer Toskaner dank seines würzigen Rückgrats.
Der 2024 bis-Iacco von Valfaccenda ist eine Cuvée aus den typisch piemontesischen Sorten Arneis und Cortese und duftet nach gelben Früchten und Küchenkräutern: wachsig gelbe, mürbe Äpfel und Birnen, dann Kamillentee, Kerbel und Borretsch sowie eine Handvoll nasser Kieselsteine. Aufgeräumt und gradlinig verströmt er eine angenehme Ruhe im Glas.
Im Antrunk zeigt er sich eher auf der kräuterwürzigen Seite denn als Fruchtkanone. Die Tee-Noten der Nase spiegeln sich am Gaumen und geben ihm eine aromatisch herbe Kontur, die Frucht agiert nonchalant im Hintergrund.
Italien (rose)
Lachsfarben, weil auf der Schale vergoren, begeistert er die Nase mit interessanten Noten nach Johannisbeere, etwas Mokka, Nüssen und einer feinen mediterranen Würze. Er wirkt kräftig, hat durch die besondere Gärung mehr Struktur und einen intensiv aromatischen Nachhall. Ein besonderer Pinot Grigio, der sich gut als Essensbegleiter eignet.
Italien (rot)
Die rote Perlweinspezialität kann viel besser sein als ihr Ruf: kräftige rubinrote Farbe, charakteristische Frucht mit Erdbeeranklängen. Die feine Restsüße des halbtrockenen Weins puffert die Tannine wunderbar ab und wirkt am Gaumen sehr ausgewogen. Also Vorurteile über Bord werfen, leicht vorkühlen und genießen! Ein genialer Sommerrotwein mit sehr gelungener Ausstattung.
Zur Werkstätte Babalù gehört auch ein eigenes, sehr besonderes Restaurant, das wir Ihnen wirklich ans Herz legen möchten, sollten Ihre Reisepläne Sie einmal in diese schöne Gegend führen. Mit dem Verkauf jeder Flasche Wein aus dem Projekt wird die Bauernhof-Werkstätte Babalù mit 0,20€ unterstützt. Dunkle Farbe, kräftige Beerenfrucht, Brombeeren, Trockenfrüchte und etwas Schokolade. Extrem eingängig und lang im Abgang. Jeder Karton enthält 6 verschiedene Kinderträume
Vollmundiger Primitivo mit eingängigen Aromen nach frischen Pflaumen, Schwarzkirschen und Zwetschgenkompott. Saftig, mit viel Kraft, dabei mit einem weichen Abgang und seidig-geschmeidigen Tanninen.
Die spannende, selten reinsortig ausgebaute Sorte Negroamaro ist ein wiederauferstehender Klassiker aus Apulien. Würzige, an Zimt und Nelken erinnernde Aromen verbinden sich mit Zwetschge und Brombeere. Füllig am Gaumen mit schöner Extraktsüße. Reinsortig schon fast eine Rarität, die uns immer noch begeistert.
Für NERA reifen die Trauben bewusst länger, die Weinstöcke sind als Spalier erzogen und mindestens 15 Jahre alt. Schon das tiefdunkle Rot lässt den ausgeprägt starken Charakter erahnen. Präsentiert sich würzig, kräftig und mit gut ausgebauter Struktur. Aromen von dunklen, gekochten Früchten, einem Hauch Zimt.
Die Trauben für die Riserva wachsen in den ältesten Weinbergen, sie sind als Alberello, als Buschweinstock angelegt. Der Wein ruht 12 Monate in Barriques aus französischer Eiche und 12 Monate im Stahltank. Aromen von Waldbeeren und Amarena gehen eine elegante, samtige Liason mit dem edlen Holz ein.
Verhaltene Nase mit dezenter, feingliedriger Frucht, dann vollmundig mit vielschichtiger Substanz und kühlen Noten. Die spürbar deftige Seite des Lagrein präsentiert sich wohlerzogen, saftig und elegant! Aus der Lage Sand auf dem Margreider Schuttkegel.
Das Flaggschiff aus Montecucco. 100% Sangiovese in Bestform! Gärt im konischen Holzbehälter und lagert 18 Monate in 40 hl Holzfässern. Unheimlich komplexe, vielschichtige Nase. Aromen von Kirschen, roten Früchten und Veilchen, feine Textur, sehr gut ausbalanciert. Wie immer bei ColleMassari bestechende Eleganz und Finesse, gutes Lagerpotenzial.
Sangiovese, Canaiolo, Ciliegiol
Süße Kirschen, Preiselbeeren, betörender Frische von mediterranen Kräutern, ein Hauch Lakritz und feine Zedernholznoten. Ein überaus anregender Duft, der zum ersten Schluck einlädt und Finesse ausstrahlt.
Feingliedrig und finessenreich auch der Gaumen, feine Fruchtsüße, viel Saftigkeit und pikante Würze bei einem wunderbar moderaten Alkohol von lediglich 12 Vol %, das macht ihn zum perfekten Tischwein. In Kombination mit unkomplizierter italienischer Küche schwebt man mit diesem Tropfen sofort im Dolce Vita.
Unkompliziert bei großer Eleganz, dunkle Frucht mit Würze, ohne wuchtig zu wirken. Sauerkirsche und rote Johannisbeere dominieren dabei. Reichlich Würze flattert im Hintergrund. Zimt, Nelke, Kardamom und Wacholder. Warme Zimtpflaumen liegen dann in der Luft. Die Würze integriert sich perfekt ins Gesamtbild. Rosmarin und Oregano bauen sich langsam in getrockneter Form auf. Balsamische, etherische und fruchtige Aromen gehen so im Gleichschritt.
Am Gaumen, wie zu erwarten, präsentiert er sich seidig und ausgewogen. Dominant, aber nie aneckend, übernimmt seine Säurestruktur bestimmt und leise das Kommando. Sein Tannin schwingt eine Ebene darunter mit. Voller Würze und Struktur bei hoher Eleganz. Das Tannin reiht sich perfekt zu Frucht und Säure in. Vor allem im Nachhall kommt seine Würze, sowohl etherisch als auch balsamisch, bestens zur Geltung.
Die Brombeeren, Zwetschgen und Heidelbeeren zeigen sich klar umrissen, darunter schimmern mineralische Noten nach nassem Stein und distinktiver Würze nach Tabak, frisch gegerbtem Leder und dunklen Gewürzen wie Pfeffer und schwarzem Kardamom.
Erfrischend zeigt er sich auch im Antrunk, die extraktreiche Frucht stets kühl grundiert von herber Phenolik und markanter Mineralik. Wie feinster Samt sind seine Gerbstoffe engmaschig, niederflorig und violett schimmernd.
Corvina, Corvinone, Rondinella.
Der 2020er Valpolicella Monte Tabor duftet einnehmend und verführerisch nach Sauerkirschen, süßen Beeren, Veilchen, Rosen, Efeu sowie nach Zedernholz, Laub und einem Hauch rosa Pfeffer.
Auf der Zunge erfrischt er mit seiner belebenden Frucht, seiner anregenden Säure und milden Gerbstoffstruktur. Ein stimmiger und harmonischer Tropfen, der sich solo wunderbar genießen lässt sowie in Kombination mit der schmackhaften, saftigen und aromareichen Küche Italiens.
Der Valpolicella Ripasso Monte Tabor aus dem Jahrgang 2019 basiert zu 65% aus Corvina. 25% fallen auf Corvinone und lassen 10% für Rondinella übrig.
Er mutet enorm dunkel an und zeigt sich voller Würze. Maulbeere, Brombeere und Pflaume sowie ein Hauch Holunderbeere prägen die Frucht. Auch Schlehe gesellt sich dazu. Kubeben-Pfeffer mit einem Mix aus zitrischen Akzenten und holziger Note passt dazu sehr, sehr gut. Zedernholz und Zigarrenkiste versetzen ihm einen weiteren balsamischen Hieb. Wacholder und Kaffee runden ihn dann samt Rosmarin und Salbei ab.
Wie ein üppiger Saft läuft er über den Gaumen. Um Glück steht seinem samtigen, satten Mundgefühl eine wesentlich wichtigere Säurestruktur gegenüber. Perfekt eingebunden und sehr animierend. Seien Erdigkeit, gepaart mit der satten Frucht profitiert von einem präsenten, mittelkörnigen Tannin. Per se liefert dieser Wein von Francesco Cirelli sehr viel Trinkvergnügen für sein Preisniveau.
Der 2018er Amarone Della Valpolicella Classico präsentiert sich uns mit einer unwahrscheinlichen Intensität in der Nase. Süße schwarze Kirschen, eingelegte Preiselbeeren, Blaubeerkompott und Dörrpflaumen verbinden sich mit flüssiger dunkler Schokolade, Zimt, Kardamom, Vanille und Marzipan. Begleitet wird dieses eindrucksvolle Aroma von Düften, die an Moschus und Lavendel denken lasssen.
Am Gaumen flutet er geradezu die Zunge mit dichter Frucht, Fruchtsüße und den Aromen von Dörrobst und Schokolade. Zugleich betört er mit belebender Säure und animierendem Gerbstoff.
Der Recioto besteht aus 70% Corvina, 10% Corvinone und 20% Rondinella. Er lockt mit einer Synfonie aus Kirsch und Schokolade. Die Grundidee von "Mon Cherie" wird in diesem Wein in Sphären höchster Patisserie-Kunst erhoben.
Bukephalos war das Pferd von Alexander dem Großen, das berühmteste Pferd der Antike. Besonders ist auch dieser Wein. Er wird zum Teil aus getrockneten Trauben vinifiziert, dabei konzentrieren sich auch die Aromen. Dunkle Farbe, in der Nase getrocknete Früchte und Dörrobst, Pflaume, dezente Portweinaromatik. Weich, warm und würzig, ein herrlicher Begleiter an kühleren Tagen.
Der Nican beeindruckt nicht nur durch seine elegante Erscheinung, die an einen Vintage Port erinnert, auch geschmacklich zeigt er faszinierende Parallelen. Der Name soll vom antiken Begriff „Nicate“ für das Majella-Gebirge stammen, abgeleitet von den griechischen Wörtern nican (siegen) und aete (Wind), als Sinnbild für Kraft, Ausdauer und Ursprünglichkeit dieser Region in den Abruzzen. Die Reben stammen von alten Stöcken, deren geringe Wuchskraft zu einer natürlichen Ertragsreduktion führt. So fließt die gesamte Energie der Pflanze in wenige, besonders konzentrierte und aromatische Trauben. Um dem Nican noch mehr Tiefe zu verleihen, wird ihm jährlich ein kleiner Anteil aus getrockneten Montepulciano-Trauben (Appassito-Verfahren) beigemischt. Die gesetzlich vorgeschriebene Reifezeit für die Riserva beträgt mindestens zwei Jahre, davon neun Monate im Holz. Das verleiht dem Wein zusätzliche Struktur und Ausdruckskraft. In der Nase reife, rote Früchte wie Kirsche und Brombeere. Diese verschmelzen harmonisch mit würzigen Nuancen von Pfeffer, Nelke und balsamische Noten. Feine Holznoten unterstreichen die Tiefe und Komplexität. Am Gaumen präsentiert sich der Wein vollmundig, saftig und komplex, mit samtiger Textur und langem Nachhall. Die subtil-portweinige Aromatik macht Lust auf mehr.
Der Großvater der jetzt im Weingut tätigen Fasoli-Generation hieß Igino und war der Gründer des Betriebs. Der Wein ist eine Hommage an seine Charakterstärke und Persönlichkeit. Wie ein Amarone ist er aus getrockneten Trauben gekeltert. Intensive Nase von Tabak, Kaffee und Dörrobst. Im Geschmack kommen Gewürze dazu, eine schöne Harmonie begleitet diesen üppigen Wein bis zum dezent süßen Abgang.
Der 2020 Rosso di Marco von de Bartoli zeigt sich in der Nase wildwürzig mit kleinen schwarzen Kirschen, unduchdringlicher Macchia und dezentem Kernton. Schwarze Früchte wie Schlehen, Holunderbeeren und Maulbeeren mischen sich mit wilden und distinktiv herben Kräuternoten. Eine ungezügelt animalische Aura umweht diesen raren Roten aus dem Westen Siziliens.
Diese Cuvée mit dem klanghaften Namen 'Wellen der Zeit' zeigt sich sehr vielschichtig. Fruchtige Aromen von Brombeeren, Kirschen und Pflaumen treffen auf dunkle Schokolade, Tabak, schwarzen Pfeffer und Eichenholz. Kräftig am Gaumen, dennoch sehr ausgewogen, mit langem Abgang.
Spanien / Portugal (weiß)
Am Gaumen bietet der Wein ein südliches Geschmacksspektrum in einer Mischung aus reifer grüner und weißer Frucht in Verbindung mit pikanten Noten von Anis und Fenchelpollen. Die Säure wirkt ebenfalls reif, so dass sich der gesamte Verdejo mit eleganter Fülle am Gaumen ausbreitet. Ein Wohlfühlwein.
Saftig, dicht und zugleich von Leichtigkeit und Eleganz getragen. Die Frucht ist präsent, aber nie opulent, stets balanciert von knackiger, lebendiger Säure. Eine feine, salzige Mineralität zieht sich durch den Verlauf, während Frucht und Kräuteraromen gemeinsam eine klare, frische Spannung erzeugen. Ein Wein, der zwischen warm und kühl, saftig und straff spielt – erwachsen, präzise und dabei mit typisch galicischer Leichtigkeit.
Ein Parade-Sauvignon wie er im Buche steht. Typische Aromen von Cassis, leicht grünliche Noten und vor allem Stachelbeere. Im Mund etwas salzig mit deutlich erkennbarer Länge am Gaumen. Viel Finesse und Trinkvergnügen.
Am Gaumen entwickelt der Tentenublo Blanco 2022 viel mineralischen Gripp und zeigt eine beeindruckende Klarheit, Frische und Saftigkeit. Die dezent vorhandenen Tannine deuten auf ein wenig Schalenkontakt während der Gärung hin. Zur Komplexität trägt ferner die salzige Geschmacksnote im Abgang bei, die total animierend wirkt. Dieser Weißwein repräsentiert beispielhaft das neue Spanien, bei dem nicht die Fruchtigkeit, sondern Mineralität, Kräuterherbe und Salzigkeit im Vordergrund stehen. Zugleich ist er wunderbar trinkig und ein vielseitiger Speisebegleiter. Einfach großartig!
Überraschend wenig von der dichten Süßwein-Konzentration geprägt, stattdessen fein und differenziert. Exotische Fruchtaromen entfalten sich – Passionsfrucht, saftige Ananas, Mango, Maracuja und Cantaloupe-Melone – flankiert von hellen Akzenten wie frisch geschnittene Birne und weißer Pfirsich. Dahinter schimmert eine florale Eleganz mit Noten weißer und gelber Blüten, niemals laut, sondern stets zurückhaltend. Ein feiner Hauch von Akazienhonig verleiht Substanz und Konzentration, ohne die Frische zu verdecken. Kardamom sorgt für eine dezente, fast schwebende Würze. Insgesamt wirkt die Nase nicht schwer oder gedrängt, sondern vielmehr elegant, fruchtbetont und filigran, mit einer Leichtigkeit, die für einen Süßwein untypisch angenehm überrascht.
Wie erwartet zeigt sich am Gaumen die Süße, jedoch in einer zarten, schlanken und balancierten Form. Die Textur wirkt leicht ölig, von Honiganklängen getragen, zugleich aber durch Frische und eine feine Säure abgefedert. Die Frucht bleibt präsent, jedoch nie klebrig oder aufdringlich: exotische und helle Früchte treten klar hervor, während die Süße elegant eingebunden bleibt. Bemerkenswert ist die Balance – Süße, Frische, aromatische Vielfalt und die moderate Viskosität verbinden sich zu einem lebendigen, animierenden Trinkfluss. Trotz des süßen Profils wirkt der Wein leicht, vielseitig und anschmiegsam, mit einem Nachhall, der durch Reinheit und Eleganz geprägt ist.
Spanien / Portugal (rosado)
Spanien / Portugal (rot)
Intensive, kirschrote Farbe, in der Nase sehr elegant und komplex. Am Gaumen dominieren rote Früchte, aber auch würzige Noten. Typische, betörende, konzentrierte Ribera-del-Duero-Frucht. Dabei saftig mit guter Textur und toller Länge.
In der Region Ribera del Duero entwickelt die sonst oft etwas rustikale Tempranillo-Traube eine konzentrierte Fruchtigkeit, wie man sie sonst in keiner anderen Region Spaniens in dieser Ausprägung findet. Nicht marmeladig, sondern betörend und perfekt begleitet von feinen Tanninen, kräftiger Struktur und Eleganz sowie einem spannenden Hauch Wildheit. Intensive, fast schon balsamische Nase von reifen Beeren, Rumtopf, Schwarzkirsche und etwas Bitterschokolade. Am Gaumen für eine Reserva ungewöhnlich saftig und trotz der Power sehr ausgewogen. Ein sanfter Riese! Ribera at its best.
Die Trauben werden von Hand gelesen und sorgfältig selektiert. Sie werden 3 Tage kaltmazeriert und danach bei 25°C vergoren. Danach folgt eine weitere Mazerationszeit von 7 Tagen im Edelstahltank. Der Wein reift für 12 Monat teilweise im Betontank und im Holzfass auf der Feinhefe.
Die Cuvée präsentiert auf beeindruckende Weise das Potential der Weine aus La Mancha. Vollreife Trauben und eine schonende und naturnahe Verarbeitung sorgen für Aromen, die an Pflaumenkompott, Walderdbeeren, rote Johannisbeeren und weißen Pfeffer erinnern.
Cuvée aus Garnacha, Merlot und Syrah, wobei der Garnachaanteil deutlich überwiegt. Das prägt den saftigen, fruchtbetonten Geschmack. Mund und Nase harmonieren, der Duft von roten Beeren, Körper, Säure und Tannin sind perfekt abgestimmt. Sehr facettenreich und gleichzeitig noch extrem eingängig.
Der neue Einstiegswein ist eine Wucht. Er kommt zwar konzentriert und dicht daher, aber seine sanfte Tanninstruktur machen ihn bereits unheimlich zugänglich. Garnacha, Syrah, Merlot und Cabernet Sauvignon mit vereinter Kraft und einer unwiderstehlichen Charmeoffensive.
Cuvée aus 60% Aragonez, 30% Trincadeira und 10% Cabernet Sauvignon. Leuchtendes Rot macht den Auftakt eines feinfruchtigen, harmonischen Weins. Dunkle Früchte wie Backpflaumen paaren sich mit einem Hauch feiner Gewürznoten.
Ansprechende Selección, die sofort zu gefallen weiß, schöne Aromen von dunklen Früchten wie Sauerkirsche und Heidelbeere. Dazu etwas Mokka und Kräuter. Am Gaumen schöne reife Frucht, saftig und bereits sehr eingängig. Bobal liefert Frische und Würze gleichermaßen. Dank der Mischung aus französischem und amerikanischem Holz stilistisch eindeutig spanische DNA.
Syrah, Tempranillo, Cabernet Sauvignon.
Der Wein offenbart eine klare Kirschfrucht, die sich mit süsslichen Holznoten mischt. Mit zunehmendem Luftkontakt treten Letztere in den Hintergrund und die Nase wird deutlich attraktiver und sinnlicher.
Am Gaumen fühlt sich der Habla del Silencio saftig und fleischig an. Das feinkörnige Tannin sorgt für den nötigen Gripp. Der Wein hat Gewicht, ist aber nicht schwer. Insgesamt ist es ein frischer, gut strukturierter Rotwein, dessen Frucht- und Holzaromen schön aufeinander abgestimmt sind
Am Gaumen kommt dieser Rotwein opulent und fleischig daher. Er bietet (wie in der Nase) reife Beerenaromen und darüber hinaus dank seiner geschliffenen Tannine ein weiches Mundgefühl. Gleichzeitig, und das ist eine der Stärken der Rebsorte Graciano, hat er eine präsente Säure und ist insgesamt gut strukturiert, so dass der Wein trotz seiner Reife die nötige Spannung und ein stabiles Rückgrat hat. Die würzigen Noten vom Barriqueausbau sind im Geschmack präsent, aber gut eingebunden und tragen zur aromatischen Komplexität bei.
Der Emilio Valerio 2020 duftet nach Kirschen und Johannisbeeren, unterlegt von einer beinahe kühlen Mineralität. Die Nase ist attraktiv und klar konturiert und macht Lust auf den ersten Schluck.
Am Gaumen zeichnet sich das Gewächs durch eine vitale Säure, frische Fruchtaromen und eine seidige Textur aus. Dies ist ein durchaus körperreicher, vollmundiger Rotwein, der aber keineswegs zu breit oder zu üppig ist. Vielmehr hält er die Spannung, hat einen saftigen Zug im Mund und bereitet dementsprechend Trinkvergnügen. Er ist sicherlich auch ein vielseitiger Speisebegleiter.
Dies ist eine Crianza wie aus dem Bilderbuch: Sie hat eine wundervolle Balance aus Frucht- und Holznoten, verfügt über seidig-weiches Tannin, ist frisch und saftig. Im Gegensatz zu den Kategorien Reserva und Gran Reserva stehen bei einer Crianza nicht die Struktur und Komplexität im Vordergrund, sondern der Trinkfluss und die Eignung als vielseitiger Speisebegleiter. Der Maisulan 12 bietet all diese Eigenschaften in großartiger Manier.
Der Maisulan 6 präsentiert sich in der Nase mit blauen und schwarzen Früchten, die reif und frisch zugleich sind. Das Bukett ist gut balanciert und unterlegt von einer attraktiven Erdigkeit, die für eine gewisse Tiefe sorgt.
Dieser Rotwein überzeugt am Gaumen mit seiner frische Säure, saftigen Frucht und guten Spannung bei einem mittleren bis kräftigen Körper. Je höher es in der Rioja Alavesa im Weinbau hinaufgeht und je weiter die Entfernung zum Ebro-Fluss (und das ist bei den Weinlagen für den „Maisulan 6“ beides der Fall), umso dunkelfruchtiger fallen die Weine tendenziell aus und umso dichter ihre Tanninstruktur. Das merkt man auch diesem Gewächs an, das so gesehen einen prima Ausdruck des dortigen Terroirs bietet. Überdies bereitet der Wein viel Trinkspass.
Der Custero 2023 ist ein wunderbarer Trinkwein: rund am Gaumen mit weicher Säure, dazu frisch, klar und saftig. Man merkt in dieser Hinsicht den Einfluss seiner Hauptsorte Garnacha. Dies ist ein zugänglicher und unkomplizierter Wein, der dennoch eine gewisse Tiefe, Länge und Persönlichkeit besitzt. Er hat feinkörnige Tannine und man merkt ihm seine 15 Volumenprozent überhaupt nicht an, da der Alkohol großartig eingebunden ist. Bei den sogenannten Cosechero-Weinen der Rioja, wie dem Custero, geht es nie um Komplexität, sondern um Trinkfreude. Und diesen Anspruch erfüllt dieser Rotwein mit Bravour.
Sehr einladend, dunkel-duftig und komplex: dichte Aromen von Maulbeere, Johannisbeere, Brombeere, Himbeere und Cassis, begleitet von in Zimt gekochten Pflaumen und Feigenkompott. Florale Noten von Hibiskus, Veilchen und Stiefmütterchen verleihen eine violette, zarte Duftigkeit. Tiefe bringt Schlehe mit ihrem mandeligen Kern, während feine Anklänge von Minze und Eukalyptus Frische, Eleganz und eine spannende kühle Dimension einbringen. Insgesamt ein harmonisches Zusammenspiel von Fruchtfülle, floraler Eleganz und kühler Frische.
Zupackend, saftig und frisch mit lebendiger Säurestruktur und sehr feinen, geschmolzenen Tanninen, die dem Wein Rückgrat geben, ohne herb oder kantig zu wirken. Am Gaumen präsentiert sich die Frucht heller und klarer als in der Nase, bleibt jedoch dicht und kompakt. Der Wein zeigt sich erstaunlich leichtfüßig und saftig, vermittelt moderne Eleganz und wirkt absolut zeitgemäß. Im Nachhall treten Eukalyptus- und Minznoten stärker hervor, während die florale Eleganz zart und weich bestehen bleibt. Ein unkomplizierter, animierender Rotwein voller Frische und Trinkfreude.
Zupackend, saftig und kühl mit feinen, geschmolzenen Tanninen und einer präsenten, aber eleganten Adstringenz. Der Wein ist von mittlerem Körper, wirkt aber durch seine kalkige Textur und den sauberen Zug geradezu schwerelos. Die Frucht bleibt dunkel, klar und ruhig – nicht expressiv, sondern subtil getragen. Frische, Eleganz und Mineralität stehen im Vordergrund. Der Wein wirkt dabei niemals plakativ, sondern souverän, präzise und tief. Im Nachhall zeigt sich der Wein fast schwebend – mit kühler, kräuterwürziger Frische und großer Klarheit. Ein Rioja mit Understatement, aber spürbarer Klasse.
Internationaler Cabernet Sauvignon trifft auf lokalen Bobal. Wunderbar saftig und vielschichtig, dicht, mit Aromen von zarter Bitterschokolade, Holundergelee und Cassis. Den Namen AVES DE PASO (zu deutsch: die Zugvögel) bezieht der Wein, dessen Reben inmitten des Naturparks Hoces del Cabriel wachsen, von einem unmittelbar angrenzenden Schutzgebiet für Zugvögel.
Trossos Vells basiert auf alten Carignan-Reben in El Masroig im Montsant. Die Nase weist intensive, mediterrane Akzente auf. Animalische Züge, Anzeichen von „Brett“ treten in Erscheinung, aber stehen ihm außerordentlich gut. Brombeere, Sauerkirsche, Cassis und Holunderbeeren liefern reichlich dunkle Frucht, die aber enorm frisch daherkommt. Hagebutte und Rote Bete sorgen für Abwechslung und erdige Nuancen. Rooibos-Tee erweitert dies um eine Dimension mit viel Tiefe und Länge. Ein Hauch Kokosnuss steht neben schwarzem Pfeffer für leichte Röstaromen. Schwarze Olive und Rosmarin sorgen für ein mediterranes Flair.
Nicht wenige Rotweine aus Toro sind überreife Bomben. Das ist beim „In Quietud By Nature 2022“ allerdings gar nicht der Fall. Er hat eine frische Frucht, ebenso reichliche wie feinkörnige Tannine, eine fleischige Textur und er zieht sich saftig durch den Mund. Den Alkoholgehalt von 15% merkt man nicht, so gut ist er eingebunden. Dabei verleugnet dieser Wein seine Rebsorte und Herkunft nicht, denn er hat Power und einen kräftigen Körper, wie es sich für Toro gehört.
Österreich (weiß)
Der Gemischte Satz ist eine österreichische Spezialität, die vielen verschiedenen Rebsorten eines Weinguts zu einem harmonischen Ganzen in einem Wein zu vereinen. In diesem Fall finden sich so unterschiedliche Sorten wie Grüner Veltliner, Riesling, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay, Welschriesling und Gelber Muskateller, eine wirklich spannende Mischung! In der Nase weiße Früchte wie Williams-Birne, Honigmelone und Marillen. Am Gaumen eine feine mineralische Note mit viel Eleganz, straffem Körper und einer gut ausbalancierten Säure. Dieser Sortenvielfalt entspringt ein erstaunlich ausgewogener Wein.
Ein Sommer- oder After-Work-Wein aus dem Weinviertel in modernem Gewand. Der Wein wird aus Grünem Veltliner (50%), Müller-Thurgau (43%) und Blütenmuskateller (7%), einer ursprünglich aus Russland stammenden besonders floral duftenden Variante aus der Muskatellerfamilie gekeltert. Die Nase erinnert an frische Trauben und Stachelbeeren. Im Mund herrlich saftig, knackig und anregend mit schöner Fruchtsüße. Nicht nur auf jeder Sommerparty ein willkommener Gast und mit unter 10% Alkohol sehr süffig aber nicht so gefährlich.
STOCKWERK. Fabelhaftes WERK der REBSTÖCKE eines jungen Weingartens in Oberfucha, die Trauben stehen hier auf Urgesteinsverwitterungsböden. In der Nase zart würzige Apfelfrucht, am Gaumen Marille und leichte Pfefferwürze. Frisch, lebendig und sehr vielseitig einsetzbar.
Schon auf den ältesten Karten der Region ist die Lage Sprinzenberg zu finden. Seit jeher bewirtschaftet die Familie Maier diesen Weingarten, der sich unmittelbar neben dem Hof befindet. Kristalliner Granulit-Verwitterungsboden wird hier seicht überlagert von sandigen Elementen. Dem extrem kargen Boden verdankt der Riesling, der hier angebaut wird, seine unglaubliche Mineralik. Nach dem Ausbau im Stahltank folgt die Lagerung auf der Vollhefe bis in den Februar hinein. In der Nase feine Steinfrüchte von Pfirsich und Mirabellen, aber auch ein zarter Blütenduft. Am Gaumen kommen Bergkräuter dazu, herrlich saftig mit animierendem Säurespiel. Die mineralische Finesse sorgt für viel Tiefe. Auch Österreich kann Riesling!
Für mich offenbart er eine sehr erwachsene Dosis an Kräuterfrische. Melisse, Thymian, Salbei und Minze. Weißer Pfeffer sowie etwas Kardamom kommen ergänzend hinzu. Seien Frucht ist subtil, wenn auch enorm wichtig. Bergamotte und Kaffir-Limette stechen dabei hervor. Seriös, ansprechend, ehrlich. Und genau so macht er am Gaumen weiter. Mit ähnlich viel Tiefe wie in der Nase und einer sagenhaften Länge breitet er sich am Gaumen aus. Eine feine Schärfe umgibt ihn dabei. Strukturiert und dicht, ohne üppig zu wirken.
Der 2024er Grüner Veltliner Wagram verströmt einen saftigen Duft nach Aprikose, reifer Birne, reifem Apfel und Orange, abgerundet von weißen Blüten und Blütenhonig. Feine Kräuternoten und ein Hauch weißer Pfeffer verleihen ihm pikante Würze.
Am Gaumen wirkt er saftig und erfrischend. Ein Wein mit Ausdruck und Länge, der perfekt zu einer bodenständigen, herzhaften und aromatischen Küche Freude bereitet.
Ein Feuerwerk der Aromen bietet sich beim 2024er Sand & Schiefer Gelber Muskateller dar, Holunderblüte, frische Trauben, Marille und Honigmelone tanzen den Reigen. In Kombination mit der Aromatik und duftiger Fülle zeigt er eine kompakte und animierend frisch anmutende Mineralität und Tiefe. Die Lust auf den ersten Schluck macht.
Gestochen scharf wirkt er am Gaumen, erfrischende Zitrusnoten paaren sich mit einem feinen Gerbstoff und einer salinen Spur, der Trinkfluss wird unmittelbar angeregt und das mit einer belebenden Leichtigkeit von nur 11,5Vol.%.
Der perfekte Begleiter zur kreativen Küche mit vielen Gewürzen und fruchtigen Einschlägen.
Österreich (rose)
Der Paradeiser Rosé ist genau wie sein Namenspate ein Sommerbote durch und durch. Feine Erdbeer- und Himbeeraromen harmonieren wunderbar mit dem frischen, lebendigen Charakter des Weines. Gut gekühlt ein echtes Gustostückerl vor allem auch zu leichter Küche.
Österreich (rot)
Blaufränkisch ist die große rote Sorte der DAC Leithaberg und hat hier einen ähnlichen Stellenwert wir z.B. Pinot noir im Burgund. 45 Jahre alte Blaufränkisch-Reben bringen Tiefgang in den roten Leithaberg aus der Riede Glawarinza, die 24 Monate in 500l Eichenholzfässern eine feine Holzwürze. Eleganz und Länge kommen von den Leithakalk-Böden. Konfierte dunkle Beeren, Zwetschgen und Nougat. Ganz feine Balance zwischen kühler Frucht, gekonntem Holzeinsatz, Würze und hintergründiger Mineralik. Mit einer Lagerfähigkeit großer Burgunder-Weine. Hervorragend zu Wildgerichten, aber auch zu japanischer Küche (zu allem, was sich mit Teriyaki Sauce marineren lässt).
Cabernet Franc & Syrah
Bei diesem Rotwein springt die Frische geradezu aus dem Glas. Der Wein wirkt beerig und leicht kirschig mit einer klaren Cabernet Franc-Note von Himbeeren und Johannisbeeren, etwas roter Paprika und Tabak. Dazu kommen Noten von Pfeffer und Bresaola. All das wirkt fein verwoben.
Am Gaumen präsentiert sich der parcellaire rouge #1 knackig und leicht kernig sowie saftig mit einer Menge reifer, aber noch fester Beerenfrüchte.
Deutschland (weiß)
Wir sind zugegebenermaßen echte Liebhaber dieser angenehm aromatischen Rebsorte und die Scheurebe, die Matthias Keth gekeltert hat, ist so richtig nach unserem Geschmack. Bezaubernd und lebendig, mit frischen Aromen nach Litschi und etwas Limette. Tolles Spiel zwischen Süße und Säure. Ideal zur asiatisch inspirierten Küche.
Sehr einladende Nase mit Wiesenkräutern und Weinbergspfirsich. Aromatisch und saftig: exotische Fruchtnoten, würziger Schmelz und wirklich viel Spiel. Im Nachhall spürt man die für Burgundersorten immer besonders gut geeigneten Muschelkalkböden.
R3 repräsentiert eines der besten Rieslinganbaugebiete der Welt – den Rheingau. Er reflektiert die geologische Struktur dieser Region ebenso wie die drei unterschiedlichen Mikroklimazonen der besten Parzellen des Weinguts in Oestrich, in Winkel und in Rüdesheim. Drei der bekanntesten Orte der Region Rheingau = R3. Rheingau Riesling Remastered. Wie, das erklärt die Banderole um den Flaschenhals. Feinste Zitrusaromen in der Nase, am Gaumen geradlinig, leicht salzig und kernig. Sehr dicht und mineralisch. Toller Einstieg in die Region Rheingau.
Die Trauben des TERRA 50 sind auf dem 50. Breitengrad auf einer Schieferplatte gewachsen. Offensichtlich das ideale Terroir für feinherbe Rieslinge. Zarter Duft von Pfirsich und Zitrone, am Gaumen sorgt der Schiefer für konzentrierte Mineralität und eine tolle Brillanz. Ideales Spiel von knackiger Säure und Fruchtsüße.
Ein Wein, der uns spontan begeisterte. Gar nicht scheu springen einem die Aromen von Mandarinen, Mango und Limetten entgegen. Elegant und herrlich knackig. Benannt nach Lena, der Tochter des Gründerpaares Johannes und Anna Abril.
Ein eleganter, ganz typischer Grauburgunder mit einem angeregten Dialog zwischen fruchtigen und nussigen Aromen.
Strahlendes Zitronengelb. Sortentypische Nase, Zitronenzeste, Steinobst wie Aprikosen, Pfirsich, weiße Blüten, Wiesenkräuter, nasses Gestein. Am Gaumen opulent, saftige riefe Frucht, cremiger Schmelz, stoffig, feine Würze, gut integrierte Säurestruktur, feine Phenolik. Tolle Länge, guter Speisenbegleiter.
Animierendes Spiel von Süße und Säure. Steinobst trifft reife Zitrusnoten
Holunder trifft auf Stachelbeere, abgerundet durch Citrus- und Pfirsicharomen, am Ende ein Hauch Minze
Reife Fruchtaromen von Apfel, Ananas und Pfirsich, ein wahres Meisterwerk
typische Leichtigkeit eines Saarweins, gewisse Salzigkeit, Steinobst und Citrus, feine Säure
Animierendes Spiel von Süße und Säure, Aromen von reifer Grapefruit, Limetten und Waldmeister
Leuchtendes, helles Strohgelb, grüne Reflexe Der Sulzfelder Müller-Thurgau riecht sortentypisch und ansprechend leise. Er erinnert stark an Blüten von Apfel sowie Margerite und Kamille. Mirabelle und weißer Pfirsich stellen neben Nashi-Birne eine deutliche Fruchtnote dar, die aber sehr angenehm dosiert und eher im Hintergrund auftritt. Etwas Melisse und Salbei ergänzen ihn mit einer feinen, etherischen Nuance. Herrlich verspielt und vielseitig ansprechend zeigt er sich mit dem ersten Schluck.
Tipptopp ist diese Nase, wunderbar exotisch reihen sich Stachelbeere, Maracuja, Cassis, Brennnessel und wilde Minze aneinander – typisch Sauvignon eben. Schon beim Hineinriechen läuft einem das Wasser im Mund zusammen.
Auf der Zunge verspüren wir beim 2023er Sauvignon Blanc Hase richtigen Trinkspaß. Saftige Frucht vereint sich mit knackiger Säure und zarter Würze. Ein glasklarer, trinkiger, animierender und unkomplizierter Wein, der sich mit facettenreicher Struktur zeigt.
Der 2023er Qvinterra Grauer Burgunder zeigt sich typisch mit Apfel und Walnussnoten und zugleich mit deutlicher Exotik von Mango, reifer Ananas und Orange. Ein überaus saftiger und animierender Duft, der direkt zum Genuss verleit
Saftigkeit und Exotik bestimmen seinen Geschmack, durchzogen von feiner Säure, mineralischer Spur und einer feinen herben Note im Nachhall, die sofort Appetit macht auf ein weiteres Glas und auf die Begleitung von aromareicher Küche.
Hellfruchtig und erfrischend strömt es aus dem Glas hervor, Zitrone, grüner Apfel, Karambole, Minze und zarte Anklänge von Holunderblüte tanzen den Reigen. Ein schlanker und überaus animierender Auftakt.
Auf der Zunge paart sich feine Saftigkeit mit salziger Anmutung und einer belebenden Säure, die perfekt in den Fruchtschmelz eingebettet ist. Der Speichelfluss wird unmittelbar anregt und man freut sich auf ein weiteres Glas. Ein überaus stimmiger und trinkanimierender Riesling mit einem fantastischen Preis-Werte Verhältnis!
Am Gaumen drehen die gelben, allen voran fruchtigen, Aromen dann spürbar auf. Die gegrillte Ananas sticht dabei hervor. Eine perfekte Aromenkombination existiert in Form von Ananas und Petersilie. Genau dieses Spiel an Aromen offenbart er uns. Herrlich. Bei nur zartem Schmelz aber ordentlich Druck am Gaumen sind die rauchigen Nuancen federführend auf ihre subtile Art und Weise. Seine Säure ist sehr moderat und fließt in mittlerem Tempo über den Gaumen. Die Aromen im Nachhall sind wunderbar austariert und balanciert. Mit viel Länge weiss er auf seine zaghafte Art zu überzeugen.
Er duftet herrlich nach weißen Blüten und Kernobst. Apfel, Akazie und Mandel sind dabei die federführenden floralen Akzente. Birne, Apfel und Quitte zeigen sich in allen Facetten, Farben und Zubereitungsarten in der Nase. Eine Brise gehackte Mandel liegt in der Luft. Feien Aromen von frischen Kräutern unterstützen ihn sehr belebend. Melisse, Minze, Petersilie und Kerbel stechen dabei hervor. Außerdem wird zunehmend der Abrieb von Zitrone und Limone wahrnehmbar.
Fruchtiger Riesling, halbtrocken – lebendig und frisch mit Aromen von Pfirsich, grünem Apfel und einem Hauch Zitrus. Harmonisches Spiel aus Süße und Säure, ideal als Aperitif oder zu leichten Gerichten.
Im Duft ist der Wein hell und saftig. Er erinnert an Äpfel, Birnen und Mirabellen mit etwas Sahnecreme und Zuckerwatte, ohne einen wirklich zuckrigen Eindruck zu machen. Es ist eher das Wattige, Luftige, das hier Eindruck hinterlässt, zusammen mit ein wenig Heu und weißen Blüten.
Am Gaumen wirkt der Wein saftig und seidig, leicht und lebendig, geschmeidig in der Textur und griffig in der Säure, die eine gute Spannung bietet und einen für einen schönen Trinkfluss sorgt. Lässt man den Jacobus länger am Gaumen, findet sich der Apfel und Birne wieder, zudem auch mehr Pfirsich und Aprikose ein, salzige Noten und eine Kräuternote. Der Wein ist griffig, hat viel Zug und eine beeindruckende Energie und Mineralität. Ein starker Gutswein!
Intensiver Duft nach Jasmin, Mirabelle und weißen Pfeffer.
Am Gaumen gelungenes Zusammenspiel von leichter Süße und Säure unterstrichen von einer kräfitigen und würzigen Mineralität.
Kräftige Frucht von Grapefruit, kandierter Ananas und Mirabellenkompot. Geschmeidig zupackend und voll am Gaumen, feine Mineralität.
Grapefruit und Holunderblüten bestimmen das Duftbild dieser feinfruchtigen Scheurebe und laden zum fruchtig-feinen, unkomplizierten Genießen ein.
Deutschland (rose)
Nomen est omen. Mit Freunden gemeinsam genießen, unbeschwert, nach Lust und Laune... Duftet nach Rosen, reifen Erdbeeren und Himbeerdrops, im Mund dann saftig mit dezent verlockender Süße. Lähmt jeglichen Trinkwiderstand. Der freche Begleiter mit Niveau an heißen Tagen.
Als Blanc de Noir wird ein weißer Wein bezeichnet, der aus roten Trauben gekeltert wird. Dafür ist eine besonders sorgsame Verarbeitung nötig, damit keine Farbstoffe aus den Traubenschalen in den Wein übergehen. Für diesen Blanc de Noir hat das Weingut Knobloch St. Laurent Trauben verwendet, die dem Wein eine besondere, angenehm griffige Struktur verleihen und das Säuregerüst gut unterstützen. Feine Aromen nach Cassisblüten und reifen Zitronen, angenehm den Mund auskleidende cremige Konsistenz. Perfekter Speisenbegleiter.
Der einzigartige Muskat Rosé aus Württemberg – perfekt zu mediterraner und asiatisch angehauchter Sommerküche oder einfach nur So! Typischer Muskatduft, feiner Rosenduft unterlegt mit Kardamon und Muskat. Leicht und frisch am Gaumen, mit typischer Muskatnote.
Im Duft kommt eine kräftige Sauerkirschnote, während sich im Geschmack noch Walderdbeere entwickelt. Am Gaumen hinterlassen sie einen lebendigen und sommerlich süßlichen Eindruck. Gerade wegen ihres geringen Alkoholgehalts ist die Rosa Trinkfreu(N)de ein erfrischender Begleiter.
Deutschland (rot)
Ein wunderbarer Vertreter des Assmannshäuser Stils. Sehr zart, dabei elegant und fein, wird dabei nie laut, ist eher etwas unterkühlt, trotzdem hat er eine tolle Länge und einen tiefen Charakter, dem man unbedingt einmal auf den Grund gehen sollte. Ein Spätburgunder, der die Sortentypizität wunderbar zum Ausdruck bringt und doch seine eigene, lokale, eben Assmanshäuser Note hat.
Die spannende Rebsorte Saint Laurent hätte auch bei uns etwas mehr Beachtung verdient. Vielversprechendes Purpur funkelt im Glas. Die Nase ist fast schon betörend mit Noten von Weichselkirschen und Brombeeren. Am Gaumen reifes und weiches Tannin. Hochklassiger moderner deutscher Rotwein ohne Schnörkel.
Hainfelder Spätburgunder vom Kalkmergel. Ausbau in Barriquefässern aus französischer Eiche (ca. 1 Jahr). Dadurch erhält der Wein eine ausgewogene Struktur zwischen Holz und Frucht. Kühler, maskuliner Spätburgunder.
Sekt / Prosecco / Champagner / Cremant
Glera, die Proseccotraube, vermählt sich voller Harmonie mit der Burgundertraube Pinot Nero. Die sorgt für das zarte Rosa und einen Hauch roter Beeren. Glera (90%) steuert grünen Apfel und etwas Pfirsich bei und liefert die proseccotypische Frische. Lebendig, eingängig, elegant dank feiner Perlage. Gelungene Premiere für diese neue Kategorie des Prosecco.
Wie der Name nahe legt, wird diese feine Réserve aus 4 Rebsorten, Chardonnay, Pinot Blanc, Pinot Meunier und Pinot Noir gekeltert. Hochelegante Nase von reifen Pfirsichen und etwas Mandeln, dabei frisch am Gaumen, geradlinig und mit toller Balance und elegantem Mousseux. Wie aus dem Bilderbuch!
Die seltene Kunst der Erzeugung von Rotsekten beherrschen nicht viele Winzer. Es ist eine Gradwanderung die Tannine des Rotweins mit der Perlage eines Sekts harmonisch zu vereinen. Der Sektspezialist Barth ist auch hier ein Virtuose seines Fachs. 100% Spätburgunder vergären drei bis vier Tage auf der Maische. Dadurch extrahiert er viel Farbe und Beerenaroma, aber nur wenig Tannin, um eine schöne Balance zu erhalten. Der Grundwein reift ein Jahr im großen Holz, bevor er für die zweite Gärung auf die Flasche kommt. 90 Monate liegt der Wein auf der Hefe, bevor er degorgiert wird. In der Nase feines Brombeer- und Veilchenaroma, aber auch würzige Aromen. Am Gaumen entfaltet er die volle Typizität eines Spätburgunders. Fein ausbalanciert mit sanftem Tannin und guter Struktur ist er sicher der weinigste Barth-Sekt. Rote Perlen mit viel individuellem Charme und Ausdruck.
Franciacorta ist der König unter Italiens Schaumweinen! Mindestens 18 Monate Flaschenreife sorgen für ein außergewöhnliches Geschmacksbild. Feine mineralische Nuancen, überlagert von etwas Heu und kandierten Früchten
In der Nase ist der Vino Spumante von Fidora noch ein wenig durch Gäraromen geprägt, etwas Hefe sowie etwas Hefezopf. Es folgen Aromen nach Lindenblüten, Holunder sowie etwas Nashi-Birne.
Im Mund besticht der Spumante durch ein feingliedriges Mousseux und eine saftige Frucht. Mundfüllend mit feiner Restsüße hat dieser Prosecco eine gute Länge und eine langes Finish.
Der 2023 Rosé Brut Nature zeigt sich jovial mit großzügigen Frucht- und Blütenaromen. Kleine Walderdbeeren, Himbeeren und Preiselbeeren mischen sich mit rotwangigen, saftigen Äpfeln und Johannisbeeren. Florale Kopfnoten nach Stockrosen, Malven und Holunderblüten lassen das Aromarad zur Vollendung kreisen.
Der aromatische Eindruck von roten Früchten und Gebäck setzt sich auch am Gaumen fort. Typisch für Rosé-Cavas sind die Noten vom Hefelager etwas weniger ausgeprägt, während die Frucht dominiert. Der Schaumwein hat einen mittleren Körper, eine elegante Cremigkeit und eine gute Länge. Er trinkt sich leicht weg und hat gleichzeitig Tiefe und Vielschichtigkeit. Eine Stärke der katalanischen Schaumweine besteht darin, dass sie sich aufgrund ihrer moderaten Säure wunderbar für den Stil Brut Nature .
Der 2020er Alta Alella Mirgin Brut Nature Reserva zeigt einen intensiven Duft, von Mandeln, Hefe, Rauch und Meersalz. Mit etwas Sauerstoff gesellen sich fruchtige Aromen von Birne, Zitrus, Quitte und Apfel hinzu. Ein unaufgeregter, sehr präziser und markanter Duft.
Zitrisch, salzig, erfrischend, mit anregender Perlage und kalkigen Einflüssen regt er den Gaumen an und fordert die Begleitung von Speisen ein, die er vortrefflich mit seiner würzigen und mineralischen Stilistik abrundet.
Der 2021er Chardonnay Auxerrois Brut von Andres & Mugler duftet nach Birne, Apfelschale, gerösteten Mandeln, weißen Blüten und Blütenhonig. Sein fulminantes, intensives Aroma betört bereits in der Nase, und man bekommt immense Lust, ihn zu kosten.
Am Gaumen bestätigt sich sein saftiger und ausdrucksstarker Charakter mit einer vollmundigen, fruchtbetonten Struktur. Seine Perlage ist perfekt integriert. Getragen wird das Ganze von Mineralität und überaus pikanter Würze sowie einer rauchig-salzigen Anmutung. Ein Spitzen-Sekt, den man als vortrefflichen Speisenbegleiter einsetzen sollte.
Portwein
Wird nur in den besten Jahren und dann schon kurz nach der Lese gefüllt. Reift statt im Holz in der Flasche. So bewahrt er die ganze Frucht der vollreifen Trauben.
Olivenöl
Spanien wird in vielen Landstrichen durch weitläufige Olivenhaine geprägt, Olivenöl gehört in Spanien selbstverständlich zu Landschaft, Lebenskultur und Küche. Die Bodega Enguera produziert im Osten nahe Valencia ein feines, samtiges Olivenöl mit leicht nussigem Aroma. Im Geschmack etwas zurückhaltender als beispielsweise die toskanischen Öle ist es ein guter Begleiter der mediterranen Küche, ohne diese zu dominieren. Die tolle Ausstattung ist an die Weine angelehnt und rundet somit ideal das Weinsortiment von Enguera ab. Olivensorten: Arbequina, Villalonga.
Die Ländereien der Brüder Parra liegen schon recht weit im Süden in der Mancha, dort aber in Höhenlagen bis nahe 1.000 m ü.M. Einwandfreie Früchte und schnelle Verarbeitung sind das Geheimnis dieses angenehm frisch und kühl wirkenden, feinen Öles. Seine elegante Stilistik lässt eher an gutes italienisches Öl denken als an die oft etwas schweren aus Spanien. Sehr fein, aus 100% Picual.
Die Koroneiki-Olive kommt ursprünglich aus Griechenland und ist dort die häufigste Öl-Olive des Landes. Die Sorte ist seit mehr als 3.000 Jahren im Anbau und gilt als eine der besten der Welt. Sie eignet sich nicht für den Anbau in modernen Hochleistungsplantagen, sondern muss in Handarbeit bewirtschaftet werden. Dafür liefert sie beste Qualität und besticht durch einen sehr hohen Gehalt der wertvollen ungesättigten Fettsäuren. Bei Enguera wird dieses Native Olivenöl Extra aus einer Auswahl der besten Oliven der Sorte Koroneiki hergestellt, die in den Olivenhainen der Sierra de Enguera grün geerntet werden. Intensiver Duft mit einem fruchtigem, leicht zitronigem Aroma.
Alkoholfrei
Es gibt ganz unterschiedliche, sinnvolle Motive, auf Alkohol zu verzichten. Seit Lilienthal können alle gemeinsam festlich die Gläser klirren lassen, wenn Menschen etwas zu feiern haben oder einfach auf einen schönen Anlass anstoßen möchten. Wir haben dafür einen unvergorenen Saft aus ausdrucksstarken, extra früh gelesenen Rebsorten so gekonnt verarbeiten lassen, dass ein hochwertiges, prickelndes Getränk mit schöner Aromatik und feinem Süße-Säure-Spiel entstanden ist, das einen Sekt nicht vermissen lässt.
Spirituosen
Die feinfruchtigen, filigranen Aromen nach Schokolade, Kakao, Bittermandel und Nougat mit einer gewissen mineralischen Note machen viel Freude. Der Abgang ist lang und komplex.
Goldmedaille DistiSuisse 2021; Sieger Kirsch Silber Craft Spirits 2022
Unter allen Birnensorten gilt die Williams als aromatischste. Typisch der frische Duft (Birne, Minze), attraktiv die saftigen Fruchtnoten, dazu etwas Melisse und Lakritz, gepaart mit einer Prise weißem Pfeffer.
Bester Williams der Schweiz; DistiSuisse 2017/2018
Der Gravensteiner ist eine der wenigen Apfelsorten, die sich sortenrein zu destillieren lohnen. Im Schnaps akzentuiert sich der frische und kühle Duft des Apfels mit einem blumig exotischen Unterton, im Gaumen zeigt er zusätzlich seine pfeffrige und würzige Seite mit lang anhaltender Aromatik.
Das Quittendestillat ist ein hocharomatisches Konzentrat. Es erinnert an Quittengelee, Honig und Jasmin. es ist leicht würzig und pfeffrig sowie leicht mineralisch im Geschmack.Besonders eindrucksvolldas lang anhaltende, geschmeidige und harmonische Finale mit ausgeprätem blumigem Abgang.
Ausgezeichnet von Best of Spirits 2022
Die Trester von Mario Torelliˋs Moscato dˋAsti sind der Brennstoff für den Moscato. Die subtilen Aromen der Muskattrester prägen das Destillat. Es erinnert intensiv an diverse gelbe Früchte, etwas Honig und eine feine Würze. Aromatisch, weich und lang anhaltend.
Das hier alles genau abgestiimt wird schmeckt man. Reich und intensiv verbinden sich die Aromen von Dörrobst, Honig und Brioche mit einer angenehmen Holz- und Vanillenote aus dem Barrique. Im Mund Ausbalanciert und samtig.
Ausgeprägtes Marzipan-Bittermandel Bouquet erinnert an reifes Pflaumenmus. Ein mundfüllendes Vergnügen mit süßlichen, konzentrierten Steinfruchtaromen ind einer Prise Zimt hinterläßt einen bleibenden Eindruck.
Wunderschön ausbalanciert bewahrt der XO 15 Ans die feinen fruchtigen Aromen für die Pinards Cognacs so geschätzt werden. Darauf folgen feine reife Noten von Honig, Rosinen, Vanille und Caramel. Ein tolles Produkt voller Spannung.
Ein abgefahrenes Produkt für Kenner aus der roten Süßweinrebsorte Brachetto. So fruchtig und verspielt, dass man glaubt, eine weiße Rebsorte im Glas zu haben. Von einer langen, tiefen Tresternote abgerundet.
So vielfältig rund und ausgewogen, dass man sich geschmacklich in einer neuen Welt zwischen Cognac und Grappa bewegt. Beeindruckend, wie sich die Cuvee aus Barbera und Grignolino in der 10jährigen Fassreife entwickelt.
Die Mirabelle gilt unter den Pflaumen als Prinzessin. Auffallend ist die satte, betörende Aromatik von reifen Früchten, interessant der Touch von Bergamotte. Verspielte Honig-Mango Aromen setzen dem Ganzen noch die Krone auf.
Goldmedaille DistiSuisse 2022
Saft, Fruchtfleisch, Kerne und Haut der Stetter Muscat Bleu Trauben werden gemeinsam gebrannt. Das Resultat ist ein Destillat mit intensiven Muscat-Fruchtaroma und einem runden gehaltvollem Abgang. Seit 2011 von der DistiSuisse als Schnaps des Jahres ausgezeichnet.
Legendäre italienische Bitterspezialität aus 26 teils unerwarteten Kräutern, Blüten und Wurzeln. Die handwerkliche Herstellung erlaubt den Verzicht auf schönenden Zucker und bringt einen Blumenstrauß kräutig-erfrischender Noten hervor.
Der Korn aus Dinkel und Roggen reifte im Sherry-Olorosso und Islay-Whiskey Fass. Wir legen ihn allen Liebhabernvon torfigen Whiskies ans Herz. Die Torf- und Rauchnoten sind deutlich präsent, lassen aber genügend Platz für die Basis in Form von süßer Würze von Roggen und Dinkel.
Feine, duftige, elegante Noten von hellem Obst wie Birne und Quitte vereinen sich mit zarten Gebäck-, Mandel- und Hefenoten. Rote Früchte deuten sich dezent im Hintergrund an.
Der Gaumen ist feingliedrig und trocken, mit einer feinen Würze. Die roten Früchte sind im Nachhall präsenter als in der Nase. Ein eleganter Digestif mit fruchtiger Balance, der sich wunderbar auch zu Snacks kombinieren lässt.
