Weinhandel
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Unser Sortiment (Preis bezieht sich auf 0,75l Flaschengröße)
Frankreich (Weiss)
Entgegen der lokalen Tradition wird die Gärung nicht durch den Zusatz von Alkohol gestoppt, sondern schonend durch eine feinporige Filtration. Dadurch erstaunlich filigran, mit viel Finesse, dank etwas Restzucker schönes Volumen, lecker als Aperitif oder zu Nusskuchen.
Dichter, saftiger Parade-Sauternes mit toller Power, unglaublich klar, geradlinige Aromatik mit Noten von reifer Ananas, Honigmelone und Zitrusschalen. Viel verhaltene Kraft steckt in diesem Wein, wunderbar eingängig mit toller Länge, im Abgang nochmals ein Feuerwerk der Aromen, wieder viel Zitrus, diesmal eher wie Konfitüre, Weinbergpfirsich, Litschi, eine Wucht!
Ein komplexer Wein mit markanter Nase bis zum langen Abgang aus 100% Sauvignon Blanc. Sein frischer, mineralischer Charakter begleitet vorzüglich (nicht nur) alles Leckere aus dem Meer.
Der 2024 Majas blanc der Domaine de Majas zeigt sich in der Nase aufgeräumt und entbehrt ein wenig der Wildheit vergangener Jahrgänge. Blitzsauber und klar verbindet er die Eindrücke nassen Kieselsteins mit den Zesten von Zitronen und grünen Mandarinen, hinzu kommen leicht mineralische Noten nebst mediterraner Macchia nach Salbei, Thymian und Kerbel. Freudvoll frischer Zischer aus dem heißen Süden Frankreichs.
Im Antrunk ist der Wein glockenklar mit feiner Viskosität und zarter Salzigkeit. Die klare Frucht zeigt sich vielmehr im Extrakt denn als vorlautes Leitmotiv, die reife Säure spannt sich über den gesamten Gaumen und wird herb konturiert von animierenden Kräuteraromen.
intensives Goldgelb, Adrian Roustans Vacqueras Blanc ist ein duftiger, sinnlicher Weißwein der Südrhône, der an frischen Orangenabrieb, Blüten, Birnen, Cox Orange und Quitten erinnert, begleitet von Nüssen und Mandeln.
Am Gaumen wirkt der Vacqueras elegant, cremig und so sinnlich, wie der Duft es suggeriert hat. Hier finden sich Noten der angesprochenen Früchte, ein dezent eingesetztes Holz, Kumquat, eine Spur Honig und pikante Anklänge von Zesten und Gewürzen. Ein reifer Weißwein des Südens zwischen warmer Frucht und einer feinen Mineralität.
Der Weißwein Petit Vin d'Avril wird ausschließlich aus Trauben des jeweiligen Jahrgangs hergestellt. Es handelt sich um eine reinsortige Cuvée. Die Cuvée besteht aus Marsanne und Chardonnay . Sie reift fünf Monate in Tanks, bevor sie im Frühjahr abgefüllt wird.
Diese einzigartige Cuvée verströmt Aromen von weißen Früchten und Blüten mit einem Hauch von Gewürzen. Am Gaumen präsentiert sie sich rund und vollmundig, frisch und mit einem sehr langen Abgang. Ein wahrhaft köstlicher Weißwein.
Ein sehr gelungener „Mini Châteauneuf du Pape Blanc“.
Frankreich (Rose)
In der Nase floral mit Noten nach Malve und Stockrose, dann folgen Hagebutten, Sauerkirschen und kleine Walderdbeeren sowie etwas Orangenabrieb. Frische Küchenkräuter wie Salbei, Kerbel und Borretsch ergänzen den freudvollen Strauß mediterraner Aromen.
Im Antrunk ist der 2024 Rosé Petit Bonheur von der Domaine de Majas saftig mit frischer Frucht und klarem Fluss. Glockenklar mit transparenter Frucht und anregender Phenolik ist er am Gaumen unbeschwert und freudvoll – und liefert exakt das, was die Nase verspricht: südfranzösischer Spaß im Glas!
Blasses Lachsrosa, der reinsortige Grenache-Rosé 2024 ist ein eleganter und gleichzeitiger feinwürziger Vertreter seines Fachs. Er verbindet Noten von Pfirsichen, reifen Erdbeeren, Himbeeren und Grapefruits mit Hanf und provenzalischen Kräutern, etwas Gestein und Orangenschale.
Am Gaumen wirkt der Rosé sinnlich, saftig und seidig mit einer reifen, auskleidenden weißfleischigen Frucht und einer ganz feinen Gerbstoffstruktur, die dem Wein Façon gibt. Der Grenache bringt zudem eine würzige, an Süßholz erinnernde Komponente mit in diesen balancierten Wein.
Blasses, klares Rosé, mit Le Rosé bringt die Chêne Bleu einen klassischen Provence-Rosé ins Rennen, der von hoch gelegenen Weinbergen profitiert. Er wirkt saftig und frisch mit intensiven Noten von Roten Johannisbeeren, Grapefruit, Pfirsichen und Mirabellen mit einem Anklang von Kräutern und weißen Blüten. Am Gaumen verbindet der Wein Saftigkeit und Frische mit der Kraft und Tiefe des Südens. Le Rosé wirkt balanciert, durchaus opulent, aber präzise mit viel roter Frucht, zitrischen Noten, einer mineralischen Komponente und Struktur. Es ist ein schmeichelnder Rosé mit viel Charme, einer kreidigen Textur und einem saftig mundwässernden Finale. Das schmeckt nach mehr.
Frankreich (rot)
Spektakulärer Einstieg und vielversprechender Vorgeschmack auf die großartigen Lagenweine. Traditionelle Rebsorten wie Grenache und Carignan, reifes Lesegut, viel dunkle Beerenfrucht, ein auf den ersten Blick schmeichelhafter Wein mit, bei genauem Hinsehen, viel tiefgründiger Substanz. Sensationelles Preis-Qualitäts-Verhältnis.
Die Trauben werden am Stock selektioniert und von Hand gelesen. Danach mazerieren sie für zwei Wochen in Edelstahltanks und reifen dann für 12 Monate in Zementfässern. Der Wein wird unfiltriert und ohne Zugabe von Schwefel abgefüllt. Die komplexe Nase ist fein und zart, dabei doch mit viel Tiefe. Schwarze Johannisbeere und Brombeere mit einem Hauch ätherischer Öle. Am Gaumen seidige Tannine, zur Frucht gesellt sich eine schöne Pfefferwürze. Der Wein ist als Vin Méthode Nature (Naturwein) gemäß dem Verband Syndicat de Défense des Vins Nature‘l gelabelt. Wie bei allen Weinen von Amirault wird auch hier nach Demeterrichtlinien biodynamisch gearbeitet.
Der Jahrgang 2021 fiel ebenso wie der Vorgänger nicht so extrem trocken aus. Wer die ungewöhnlich harte Frostperiode im Frühjahr überstanden hatte, konnte sich auf einen vergleichsweise idealen Vegetationszyklus im Sommer und Herbst freuen. Auch der 21er CUVÉE SPÉCIALE ist mehr als nur ein einfacher Côtes du Rhône und ein beeindruckender Einstieg in die Welt der Tardieu-Weine. Trotz seines Namens ist er ein reinrassiger Grenache Noir aus 70jährigen Rebstöcken. Die herrliche Nase wird im Vergleich zum Vorgänger fast komplett von roten Früchten dominiert. Feinste Himbeere und Erdbeere mit viel Veilchen und etwas Sauerkirschen. Am Gaumen eine Tiefgründigkeit, wie man sie eher bei einem Châteauneuf-du-Pape erwarten würde. Unheimlich fein und aromatisch zugleich. Säure und Tannin befinden sich in einem schönen Gleichgewicht. Die perfekte Ausgewogenheit und Finesse sorgt bereits jetzt für großen Trinkgenuss.
Der 2020er Fleurie La Chapelle des Bois ist ein duftiger und blumiger Vertreter, der direkt in der Nase verführt mit Sauerkirschen, Brombeeren, Cassis, Cassislikör, Zwetschgen, hinzu kommen viele mediterrane Kräuter, Assamtee, Unterholz, Leder und Süßholz.
Was für ein saftiger und trinkanimierender Beaujolais, der mit viel Frucht, samtiger Tanninstruktur und anregender Säure die Zunge erfreut. Leicht gekühlt bleibt es definitiv nicht bei einem Glas von diesem Gaumenschmeichler.
Am Gaumen wirkt der Wein saftig und sinnlich, kühl in der Säure- und Tannistruktur und teils warm, teils knackig in der Frucht. Er schmeckt intensiv nach Süß-Kirschen und ein wenig nach Lakritze, ferner nach reifen süßen Brombeeren und ein wenig Schlehe. Er besitzt ätherische Noten von Minze und Garrigue und besitzt einen markanten Gerbstoff-Grip mit gutem Zug und Trinkfluss. Das ist perfektes unkompliziertes Trinkvergnügen mit Anspruch.
Am Gaumen ist der Wein ein Charmeur. Die uralten Grenache-Reben sorgen für Tiefe, Harmonie und Mineralität. Der Wein wirkt ungemein ausgewogen und fast schlank – das in einem sehr positiven Sinne; denn er gleitet geschmeidig über den Gaumen mit seiner feinen reifen und beerigen Frucht und seinem außergewöhnlich feinen Tannin. Die Säure wirkt ebenfalls reif, aber lebendig, und die Stengel bringen eine zusätzliche Frische in den Vacqueras. Es ist ein Wein mit Frische und Trinkfluss, Anmut und Eleganz.
Der Beaumont hat immer eine ausdrucksstarke Nase, die wirklich sexy ist, wenn man Syrah mag. Es duftet nach Veilchenpastillen, Lavendel, etwas Rauch, Bresaola, dazu nach reifen Brombeeren, Maulbeeren und Pflaumen, Holunder und Cassis mit etwas Zimt und Süßholz dazu.
Am Gaumen ist der Beaumont die reine Freude mit seiner saftigen, frischen Frucht, die von einer lebendigen, klaren Säure durchzogen wird. Das Tannin ist vorhanden, gibt Struktur und Textur, mischt sich aber nicht allzu stark ein. Dafür sind Noten von Lakritze und etwas Pfeffer präsent und geben der Frucht die notwendige Würze.
Eine Cuvée aus Grenache, Syrah, Carignan und Cinsault aus hoch gelegenen tonigen (argile) Weinbergen am Mont Ventoux und an den Dentelles de Montmirail mit einem Ertrag von 15 hl/ha, handgelesen, zu 75 % entrappt, zehn Tage vergoren und 24 Monate im Beton und Emailtank ausgebaut. Philippe Gimel gibt dem Wein 15 Jahre.
Der 2021er L’Argile duftet durch und durch nach französischem Süden. Man findet hier Garrigue, Süßholz und Kräuter der Provence, etwas trockene Erde, aber auch warmen Waldboden und dazu eine reife dunkle Frucht von Brombeeren, Schwarzkirschen und Zwetschgen, etwas Schlehe, fermentierten schwarzen Kardamom und ein wenig süßen Pfeifentabak.
Am Gaumen sind Syrah und Carignan präsenter als der Grenache. Es ist ein dunkler, fleischiger Wein mit Tannin, steinigen Noten, Unterholz und Rauchfleisch, Veilchen, Assam und etwas Eisen. Er besitzt Kraft und Druck und einen reifen, vor allem aber kraftvollen, strukturierenden Gerbstoff und eine tiefe Mineralität. Ein Wein des Südens, doch mit einer deutlich kühlen, geschliffenen Anmutung.
Der 2021er Côtes du Rhône der Domaine de Marcoux duftet nach Sauerkirschen, dunklen Beeren, Pflaumen, Rosmarin und Thymian.Der florale Duft von Rosen , frischen Himbeeren, Veilchen verleiht ihm einen femininen Anstrich. Ein wahrlich eleganter und belebender Auftakt.
Die saftige Frucht vereint sich mit mineralischer Finesse, einer frischen Säure, die gut in die Frucht eingebunden ist und einem geschmeidigen Gerbstoff. Ein wunderbarer Trinkwein und exzellenter Speisenbegleiter, der mit seiner Lebendigkeit mediterrane Gerichte exzellent begleitet, der höhere Alkohol ist zu keinem Zeitpunkt spürbar, ganz im Gegenteil, dieser Tropfen betört mit Saftigkeit und eleganter Leichtigkeit.
Italien (weiß)
Ein italienischer Weißwein mit dem gewissen Etwas. Alte, autochthone umbrische Sorte, deren Name auf griechischen Ursprung hindeutet. Feiner Duft, kandierte Zitrone, reifer Pfirsich, füllt den Mund ohne Schwere, darf ruhig ein Jahr reifen, dann noch komplexer und erstaunlich elegant.
Kultiviert wird die Rebsorte Pecorino vorwiegend in Mittelitalien in den entlang der östlichen Adriaküste liegenden Anbauregionen Marken und Abruzzen sowie in Umbrien und Latium. Italienweit war die Rebfläche auf überschaubare 213 ha Gesamtrebfläche geschrumpft. Mit der wachsenden Beliebtheit regionaler, autochthoner Sorten wird sie nun wieder häufiger gepflanzt. Markanter Duft nach getrocknetem Apfel, Blüten und einem Hauch Kräuterlikör. Auch im Mund schön würzig, dabei saftig mit frischer, zitrusartiger Säure.
Die Rebsorte Manzoni Bianco ist einer der spannendsten Neuzüchtungen in Italien. Professor Luigi Manzoni von der önologischen Schule in Conegliano kreuzte 1930 die Sorten Riesling und Weißburgunder (Pinot Bianco). Manzoni Bianco wird hauptsächlich in Venetien und im Trentino angebaut. Bei Pizzolato ist sie Bestandteil der BACK TO BASIC Linie. Diese hat die Minimierung der Auswirkungen der gesamten Weinproduktionskette auf die Umwelt zum Ziel. Die Flasche besteht zu 94% aus recyceltem Glas. Der zu 100% nachhaltige Korken sowie die Kapsel- und Kartonverpackung sind aus recyceltem Material hergestellt. Das Etikett wird aus Industrieabfällen gewonnen. Ausbau im Edelstahltank und im Holzfass. In der Nase Noten von Akazienblüten, Aprikosen und Ananas. Am Gaumen frisch, elegant mit aromatischen und mineralischen Noten.
Für diesen Chardonnay werden ausschließlich vollreife Trauben von kalkhaltigen Lehmböden geerntet. Die Gärung findet für etwa zwei Wochen im Edelstahltank statt, danach folgt der Ausbau für 6 Monate im französischen Barrique. So entsteht ein kraftvoller und gleichzeitig feinduftiger, eleganter Wein. In der Nase komplex, mit Noten von weißen Blüten und Vanille. Im Mund auch Fruchtaromen wie Apfel und Aprikose, am Gaumen schön cremig mit feinem Schmelz. Wie üblich bei der CORTE FIORE-Serie ist die Ausstattung sehr edel und transportiert perfekt die Wertigkeit des Weines.
Mit voller Frucht voraus verströmt der Solerte von VinoLauria sein reichhaltiges Parfum nach reifen Mangos, aromatischen Trauben, gelbfleischiger Melone und Trockenobst wie Apfelringen. Dazu kommen florale Akzente, die an das Moscato-Thema anknüpfen: weißduftig nach Jasminm Muskat- und Orangenblüte folgen Aromen nach Mandarinen und einer salinen, frischen Meeresbrise.Mit voller Frucht voraus verströmt der 2023 Solerte von VinoLauria sein reichhaltiges Parfum nach reifen Mangos, aromatischen Trauben, gelbfleischiger Melone und Trockenobst wie Apfelringen. Dazu kommen florale Akzente, die an das Moscato-Thema anknüpfen: weißduftig nach Jasminm Muskat- und Orangenblüte folgen Aromen nach Mandarinen und einer salinen, frischen Meeresbrise.
Der 2024er Costabisaccia zeigt sich mit einem Obstkorb voller exotischer Früchte. Orange, Mango, Ananas, und Banane machen den Auftakt, begleitet von einer Vielzahl von Kräutern, wie Salbei, Eukalyptus, Kamille. Abgerundet wird das Ganze durch einen feinen Hauch Vanille und etwas Anis.
Erfrischend, mineralisch, druckvoll und zugleich belebend animiert er den Gaumen, noch lebendiger als in den Jahren zuvor mit lediglich 11,0 Vol%. Die helle Frucht ist eingefasst in eine animierende Säure und feinherbe Grapefruitnoten sowie einen feinen Gerbstoff im langen Nachhall. Ein besonderer Weißwein, der sizilianische und mediterrane Lebenskultur in vollem Ausdruck widerspiegelt, von einem Meister des sizilianischen Weines Salvo Foti.
Der 2023er Vignaverde zeigt sich mit frischer Frucht von Apfel und Birne, hefigen Noten und zarten Anklängen von Mandeln. Wilde Kräuter und frisch gemähtes Gras unterstreichen seinen „grünen“ und belebenden Charakter, alles eingefasst in den Duft nach Meeresbrise.
Am Gaumen wirkt er wie ein reife, frische Feige, deren süßer Saft beim Hineinbeißen die Mundwinkel hinunterrinnt. Seine Säure wirkt belebend, die salzige Mineralität und die feine Phenolik betörend.
Der 2024 Il Corzanello bianco von Corzano e Paterno ist ein Gassenhauer von einem italienischen Weißwein: fruchtbetont beschwingt wird er in der Nase kräuterwürzig konterkariert von der toskanischen Macchia, die an Lorbeer und Rosmarinblüten im Frühjahr denken lässt. Grünes Kernobst dreht die Fruchtregler nach oben, zart zitrische Noten geben ihm zusätzlichen Schliff. Trotz des wilden Sorten-Mixes ein klarer Toskaner dank seines würzigen Rückgrats.
Der 2024 bis-Iacco von Valfaccenda ist eine Cuvée aus den typisch piemontesischen Sorten Arneis und Cortese und duftet nach gelben Früchten und Küchenkräutern: wachsig gelbe, mürbe Äpfel und Birnen, dann Kamillentee, Kerbel und Borretsch sowie eine Handvoll nasser Kieselsteine. Aufgeräumt und gradlinig verströmt er eine angenehme Ruhe im Glas.
Im Antrunk zeigt er sich eher auf der kräuterwürzigen Seite denn als Fruchtkanone. Die Tee-Noten der Nase spiegeln sich am Gaumen und geben ihm eine aromatisch herbe Kontur, die Frucht agiert nonchalant im Hintergrund.
Italien (rose)
Lachsfarben, weil auf der Schale vergoren, begeistert er die Nase mit interessanten Noten nach Johannisbeere, etwas Mokka, Nüssen und einer feinen mediterranen Würze. Er wirkt kräftig, hat durch die besondere Gärung mehr Struktur und einen intensiv aromatischen Nachhall. Ein besonderer Pinot Grigio, der sich gut als Essensbegleiter eignet.
Italien (rot)
Die rote Perlweinspezialität kann viel besser sein als ihr Ruf: kräftige rubinrote Farbe, charakteristische Frucht mit Erdbeeranklängen. Die feine Restsüße des halbtrockenen Weins puffert die Tannine wunderbar ab und wirkt am Gaumen sehr ausgewogen. Also Vorurteile über Bord werfen, leicht vorkühlen und genießen! Ein genialer Sommerrotwein mit sehr gelungener Ausstattung.
Zur Werkstätte Babalù gehört auch ein eigenes, sehr besonderes Restaurant, das wir Ihnen wirklich ans Herz legen möchten, sollten Ihre Reisepläne Sie einmal in diese schöne Gegend führen. Mit dem Verkauf jeder Flasche Wein aus dem Projekt wird die Bauernhof-Werkstätte Babalù mit 0,20€ unterstützt. Dunkle Farbe, kräftige Beerenfrucht, Brombeeren, Trockenfrüchte und etwas Schokolade. Extrem eingängig und lang im Abgang. Jeder Karton enthält 6 verschiedene Kinderträume
Vollmundiger Primitivo mit eingängigen Aromen nach frischen Pflaumen, Schwarzkirschen und Zwetschgenkompott. Saftig, mit viel Kraft, dabei mit einem weichen Abgang und seidig-geschmeidigen Tanninen.
Die spannende, selten reinsortig ausgebaute Sorte Negroamaro ist ein wiederauferstehender Klassiker aus Apulien. Würzige, an Zimt und Nelken erinnernde Aromen verbinden sich mit Zwetschge und Brombeere. Füllig am Gaumen mit schöner Extraktsüße. Reinsortig schon fast eine Rarität, die uns immer noch begeistert.
Für NERA reifen die Trauben bewusst länger, die Weinstöcke sind als Spalier erzogen und mindestens 15 Jahre alt. Schon das tiefdunkle Rot lässt den ausgeprägt starken Charakter erahnen. Präsentiert sich würzig, kräftig und mit gut ausgebauter Struktur. Aromen von dunklen, gekochten Früchten, einem Hauch Zimt.
Die Trauben für die Riserva wachsen in den ältesten Weinbergen, sie sind als Alberello, als Buschweinstock angelegt. Der Wein ruht 12 Monate in Barriques aus französischer Eiche und 12 Monate im Stahltank. Aromen von Waldbeeren und Amarena gehen eine elegante, samtige Liason mit dem edlen Holz ein.
Verhaltene Nase mit dezenter, feingliedriger Frucht, dann vollmundig mit vielschichtiger Substanz und kühlen Noten. Die spürbar deftige Seite des Lagrein präsentiert sich wohlerzogen, saftig und elegant! Aus der Lage Sand auf dem Margreider Schuttkegel.
Das Flaggschiff aus Montecucco. 100% Sangiovese in Bestform! Gärt im konischen Holzbehälter und lagert 18 Monate in 40 hl Holzfässern. Unheimlich komplexe, vielschichtige Nase. Aromen von Kirschen, roten Früchten und Veilchen, feine Textur, sehr gut ausbalanciert. Wie immer bei ColleMassari bestechende Eleganz und Finesse, gutes Lagerpotenzial.
Sangiovese, Canaiolo, Ciliegiol
Süße Kirschen, Preiselbeeren, betörender Frische von mediterranen Kräutern, ein Hauch Lakritz und feine Zedernholznoten. Ein überaus anregender Duft, der zum ersten Schluck einlädt und Finesse ausstrahlt.
Feingliedrig und finessenreich auch der Gaumen, feine Fruchtsüße, viel Saftigkeit und pikante Würze bei einem wunderbar moderaten Alkohol von lediglich 12 Vol %, das macht ihn zum perfekten Tischwein. In Kombination mit unkomplizierter italienischer Küche schwebt man mit diesem Tropfen sofort im Dolce Vita.
Unkompliziert bei großer Eleganz, dunkle Frucht mit Würze, ohne wuchtig zu wirken. Sauerkirsche und rote Johannisbeere dominieren dabei. Reichlich Würze flattert im Hintergrund. Zimt, Nelke, Kardamom und Wacholder. Warme Zimtpflaumen liegen dann in der Luft. Die Würze integriert sich perfekt ins Gesamtbild. Rosmarin und Oregano bauen sich langsam in getrockneter Form auf. Balsamische, etherische und fruchtige Aromen gehen so im Gleichschritt.
Am Gaumen, wie zu erwarten, präsentiert er sich seidig und ausgewogen. Dominant, aber nie aneckend, übernimmt seine Säurestruktur bestimmt und leise das Kommando. Sein Tannin schwingt eine Ebene darunter mit. Voller Würze und Struktur bei hoher Eleganz. Das Tannin reiht sich perfekt zu Frucht und Säure in. Vor allem im Nachhall kommt seine Würze, sowohl etherisch als auch balsamisch, bestens zur Geltung.
Corvina, Corvinone, Rondinella.
Der 2020er Valpolicella Monte Tabor duftet einnehmend und verführerisch nach Sauerkirschen, süßen Beeren, Veilchen, Rosen, Efeu sowie nach Zedernholz, Laub und einem Hauch rosa Pfeffer.
Auf der Zunge erfrischt er mit seiner belebenden Frucht, seiner anregenden Säure und milden Gerbstoffstruktur. Ein stimmiger und harmonischer Tropfen, der sich solo wunderbar genießen lässt sowie in Kombination mit der schmackhaften, saftigen und aromareichen Küche Italiens.
Der Valpolicella Ripasso Monte Tabor aus dem Jahrgang 2019 basiert zu 65% aus Corvina. 25% fallen auf Corvinone und lassen 10% für Rondinella übrig.
Er mutet enorm dunkel an und zeigt sich voller Würze. Maulbeere, Brombeere und Pflaume sowie ein Hauch Holunderbeere prägen die Frucht. Auch Schlehe gesellt sich dazu. Kubeben-Pfeffer mit einem Mix aus zitrischen Akzenten und holziger Note passt dazu sehr, sehr gut. Zedernholz und Zigarrenkiste versetzen ihm einen weiteren balsamischen Hieb. Wacholder und Kaffee runden ihn dann samt Rosmarin und Salbei ab.
Der 2018er Amarone Della Valpolicella Classico präsentiert sich uns mit einer unwahrscheinlichen Intensität in der Nase. Süße schwarze Kirschen, eingelegte Preiselbeeren, Blaubeerkompott und Dörrpflaumen verbinden sich mit flüssiger dunkler Schokolade, Zimt, Kardamom, Vanille und Marzipan. Begleitet wird dieses eindrucksvolle Aroma von Düften, die an Moschus und Lavendel denken lasssen.
Am Gaumen flutet er geradezu die Zunge mit dichter Frucht, Fruchtsüße und den Aromen von Dörrobst und Schokolade. Zugleich betört er mit belebender Säure und animierendem Gerbstoff.
Der Recioto besteht aus 70% Corvina, 10% Corvinone und 20% Rondinella. Er lockt mit einer Synfonie aus Kirsch und Schokolade. Die Grundidee von "Mon Cherie" wird in diesem Wein in Sphären höchster Patisserie-Kunst erhoben.
Bukephalos war das Pferd von Alexander dem Großen, das berühmteste Pferd der Antike. Besonders ist auch dieser Wein. Er wird zum Teil aus getrockneten Trauben vinifiziert, dabei konzentrieren sich auch die Aromen. Dunkle Farbe, in der Nase getrocknete Früchte und Dörrobst, Pflaume, dezente Portweinaromatik. Weich, warm und würzig, ein herrlicher Begleiter an kühleren Tagen.
Der Großvater der jetzt im Weingut tätigen Fasoli-Generation hieß Igino und war der Gründer des Betriebs. Der Wein ist eine Hommage an seine Charakterstärke und Persönlichkeit. Wie ein Amarone ist er aus getrockneten Trauben gekeltert. Intensive Nase von Tabak, Kaffee und Dörrobst. Im Geschmack kommen Gewürze dazu, eine schöne Harmonie begleitet diesen üppigen Wein bis zum dezent süßen Abgang.
Der 2020 Rosso di Marco von de Bartoli zeigt sich in der Nase wildwürzig mit kleinen schwarzen Kirschen, unduchdringlicher Macchia und dezentem Kernton. Schwarze Früchte wie Schlehen, Holunderbeeren und Maulbeeren mischen sich mit wilden und distinktiv herben Kräuternoten. Eine ungezügelt animalische Aura umweht diesen raren Roten aus dem Westen Siziliens.
Diese Cuvée mit dem klanghaften Namen 'Wellen der Zeit' zeigt sich sehr vielschichtig. Fruchtige Aromen von Brombeeren, Kirschen und Pflaumen treffen auf dunkle Schokolade, Tabak, schwarzen Pfeffer und Eichenholz. Kräftig am Gaumen, dennoch sehr ausgewogen, mit langem Abgang.
Der 2023er Rosso di Montalcino ist ein Wein, der sich eher durch aromatische Komplexität als durch polyphenolischen und alkoholischen Reichtum auszeichnet. Er duftet intensiv und dabei finessenreich nach roten und dunklen Beeren wie Johannisbeere und Walderdbeere, dazu nach Sauerkirschen und ein paar Süßkirschen. Hinzu kommen Noten von Veilchen und getrockneten Rosen, etwas Zeder, Orangenschale, Brotgewürze, ein wenig Unterholz, Holz und eine Spur Vanille.
Am Gaumen wirkt der reinsortige Sangiovese elegant, ausgewogen und saftig mit einer gelungenen Tanninstruktur. Der Wein gleitet über den Gaumen, wirkt saftig und frisch mit Noten von Kirschen, Beeren und Zwetschgen, einer klaren Sangiovese-Säure und einem feinen widerstand in der Textur. Ein Wein aus Montalcino, der vom ersten Moment an für große Freude sorgt und ein intensives und lang anhaltendes Finale bereit hält.
Der Brunello di Montalcino von Col d’Orcia gehört schon lange zu den Benchmark-Brunellos in klassischer Manier. Die Cinzanos hatten sich früh entschlossen, es beim klassischen Ausbau zu belassen und so ist es bis heute. Der 2020er Jahrgang zeigt Größe, Tiefe und Komplexität und wirkt dabei schon sehr einladend. Hier finden sich jede Menge Noten von Schwarzkirschen, Berberitzen, Himbeeren, Pflaumen und Blutorangen, dazu Minze, Zeder, Kirschkerne, getrocknete violetten Blüten, etwas Zimt und Vanille, zerstoßenes Gestein, etwas Unterholz und Laub. Ein klassisches Sangiovese-Bouquet.
Am Gaumen wirkt der Brunello dicht, saftig und reif. Es ist ein höchst verführerischer, geschmeidiger Wein, der gleichzeitig über Charakter und eine für Sangiovese so typische Säure- und Tanninstruktur verfügt. Er schafft die Balance zwischen Noblesse und Bodenständigkeit mit einem Aroma süßer, roter und dunkler Beerenfrüchte, Kirschen, Brotgewürze, etwas Quatre Epice, zermahlenem Gestein und Blattwerk. Das Finale ist lang und auskleidend mit Anklängen von Süßholz und kandierten Orangenzesten.
Spanien / Portugal (weiß)
Am Gaumen bietet der Wein ein südliches Geschmacksspektrum in einer Mischung aus reifer grüner und weißer Frucht in Verbindung mit pikanten Noten von Anis und Fenchelpollen. Die Säure wirkt ebenfalls reif, so dass sich der gesamte Verdejo mit eleganter Fülle am Gaumen ausbreitet. Ein Wohlfühlwein.
Saftig, dicht und zugleich von Leichtigkeit und Eleganz getragen. Die Frucht ist präsent, aber nie opulent, stets balanciert von knackiger, lebendiger Säure. Eine feine, salzige Mineralität zieht sich durch den Verlauf, während Frucht und Kräuteraromen gemeinsam eine klare, frische Spannung erzeugen. Ein Wein, der zwischen warm und kühl, saftig und straff spielt – erwachsen, präzise und dabei mit typisch galicischer Leichtigkeit.
Ein Parade-Sauvignon wie er im Buche steht. Typische Aromen von Cassis, leicht grünliche Noten und vor allem Stachelbeere. Im Mund etwas salzig mit deutlich erkennbarer Länge am Gaumen. Viel Finesse und Trinkvergnügen.
Am Gaumen entwickelt der Tentenublo Blanco 2022 viel mineralischen Gripp und zeigt eine beeindruckende Klarheit, Frische und Saftigkeit. Die dezent vorhandenen Tannine deuten auf ein wenig Schalenkontakt während der Gärung hin. Zur Komplexität trägt ferner die salzige Geschmacksnote im Abgang bei, die total animierend wirkt. Dieser Weißwein repräsentiert beispielhaft das neue Spanien, bei dem nicht die Fruchtigkeit, sondern Mineralität, Kräuterherbe und Salzigkeit im Vordergrund stehen. Zugleich ist er wunderbar trinkig und ein vielseitiger Speisebegleiter. Einfach großartig!
Überraschend wenig von der dichten Süßwein-Konzentration geprägt, stattdessen fein und differenziert. Exotische Fruchtaromen entfalten sich – Passionsfrucht, saftige Ananas, Mango, Maracuja und Cantaloupe-Melone – flankiert von hellen Akzenten wie frisch geschnittene Birne und weißer Pfirsich. Dahinter schimmert eine florale Eleganz mit Noten weißer und gelber Blüten, niemals laut, sondern stets zurückhaltend. Ein feiner Hauch von Akazienhonig verleiht Substanz und Konzentration, ohne die Frische zu verdecken. Kardamom sorgt für eine dezente, fast schwebende Würze. Insgesamt wirkt die Nase nicht schwer oder gedrängt, sondern vielmehr elegant, fruchtbetont und filigran, mit einer Leichtigkeit, die für einen Süßwein untypisch angenehm überrascht.
Wie erwartet zeigt sich am Gaumen die Süße, jedoch in einer zarten, schlanken und balancierten Form. Die Textur wirkt leicht ölig, von Honiganklängen getragen, zugleich aber durch Frische und eine feine Säure abgefedert. Die Frucht bleibt präsent, jedoch nie klebrig oder aufdringlich: exotische und helle Früchte treten klar hervor, während die Süße elegant eingebunden bleibt. Bemerkenswert ist die Balance – Süße, Frische, aromatische Vielfalt und die moderate Viskosität verbinden sich zu einem lebendigen, animierenden Trinkfluss. Trotz des süßen Profils wirkt der Wein leicht, vielseitig und anschmiegsam, mit einem Nachhall, der durch Reinheit und Eleganz geprägt ist.
Spanien / Portugal (rosado)
Spanien / Portugal (rot)
Intensive, kirschrote Farbe, in der Nase sehr elegant und komplex. Am Gaumen dominieren rote Früchte, aber auch würzige Noten. Typische, betörende, konzentrierte Ribera-del-Duero-Frucht. Dabei saftig mit guter Textur und toller Länge.
In der Region Ribera del Duero entwickelt die sonst oft etwas rustikale Tempranillo-Traube eine konzentrierte Fruchtigkeit, wie man sie sonst in keiner anderen Region Spaniens in dieser Ausprägung findet. Nicht marmeladig, sondern betörend und perfekt begleitet von feinen Tanninen, kräftiger Struktur und Eleganz sowie einem spannenden Hauch Wildheit. Intensive, fast schon balsamische Nase von reifen Beeren, Rumtopf, Schwarzkirsche und etwas Bitterschokolade. Am Gaumen für eine Reserva ungewöhnlich saftig und trotz der Power sehr ausgewogen. Ein sanfter Riese! Ribera at its best.
Die Trauben werden von Hand gelesen und sorgfältig selektiert. Sie werden 3 Tage kaltmazeriert und danach bei 25°C vergoren. Danach folgt eine weitere Mazerationszeit von 7 Tagen im Edelstahltank. Der Wein reift für 12 Monat teilweise im Betontank und im Holzfass auf der Feinhefe.
Die Cuvée präsentiert auf beeindruckende Weise das Potential der Weine aus La Mancha. Vollreife Trauben und eine schonende und naturnahe Verarbeitung sorgen für Aromen, die an Pflaumenkompott, Walderdbeeren, rote Johannisbeeren und weißen Pfeffer erinnern.
Cuvée aus Garnacha, Merlot und Syrah, wobei der Garnachaanteil deutlich überwiegt. Das prägt den saftigen, fruchtbetonten Geschmack. Mund und Nase harmonieren, der Duft von roten Beeren, Körper, Säure und Tannin sind perfekt abgestimmt. Sehr facettenreich und gleichzeitig noch extrem eingängig.
Der neue Einstiegswein ist eine Wucht. Er kommt zwar konzentriert und dicht daher, aber seine sanfte Tanninstruktur machen ihn bereits unheimlich zugänglich. Garnacha, Syrah, Merlot und Cabernet Sauvignon mit vereinter Kraft und einer unwiderstehlichen Charmeoffensive.
Cuvée aus 60% Aragonez, 30% Trincadeira und 10% Cabernet Sauvignon. Leuchtendes Rot macht den Auftakt eines feinfruchtigen, harmonischen Weins. Dunkle Früchte wie Backpflaumen paaren sich mit einem Hauch feiner Gewürznoten.
Syrah, Tempranillo, Cabernet Sauvignon.
Der Wein offenbart eine klare Kirschfrucht, die sich mit süsslichen Holznoten mischt. Mit zunehmendem Luftkontakt treten Letztere in den Hintergrund und die Nase wird deutlich attraktiver und sinnlicher.
Am Gaumen fühlt sich der Habla del Silencio saftig und fleischig an. Das feinkörnige Tannin sorgt für den nötigen Gripp. Der Wein hat Gewicht, ist aber nicht schwer. Insgesamt ist es ein frischer, gut strukturierter Rotwein, dessen Frucht- und Holzaromen schön aufeinander abgestimmt sind
Am Gaumen kommt dieser Rotwein opulent und fleischig daher. Er bietet (wie in der Nase) reife Beerenaromen und darüber hinaus dank seiner geschliffenen Tannine ein weiches Mundgefühl. Gleichzeitig, und das ist eine der Stärken der Rebsorte Graciano, hat er eine präsente Säure und ist insgesamt gut strukturiert, so dass der Wein trotz seiner Reife die nötige Spannung und ein stabiles Rückgrat hat. Die würzigen Noten vom Barriqueausbau sind im Geschmack präsent, aber gut eingebunden und tragen zur aromatischen Komplexität bei.
Der Emilio Valerio 2020 duftet nach Kirschen und Johannisbeeren, unterlegt von einer beinahe kühlen Mineralität. Die Nase ist attraktiv und klar konturiert und macht Lust auf den ersten Schluck.
Am Gaumen zeichnet sich das Gewächs durch eine vitale Säure, frische Fruchtaromen und eine seidige Textur aus. Dies ist ein durchaus körperreicher, vollmundiger Rotwein, der aber keineswegs zu breit oder zu üppig ist. Vielmehr hält er die Spannung, hat einen saftigen Zug im Mund und bereitet dementsprechend Trinkvergnügen. Er ist sicherlich auch ein vielseitiger Speisebegleiter.
Dies ist eine Crianza wie aus dem Bilderbuch: Sie hat eine wundervolle Balance aus Frucht- und Holznoten, verfügt über seidig-weiches Tannin, ist frisch und saftig. Im Gegensatz zu den Kategorien Reserva und Gran Reserva stehen bei einer Crianza nicht die Struktur und Komplexität im Vordergrund, sondern der Trinkfluss und die Eignung als vielseitiger Speisebegleiter. Der Maisulan 12 bietet all diese Eigenschaften in großartiger Manier.
Der Maisulan 6 präsentiert sich in der Nase mit blauen und schwarzen Früchten, die reif und frisch zugleich sind. Das Bukett ist gut balanciert und unterlegt von einer attraktiven Erdigkeit, die für eine gewisse Tiefe sorgt.
Dieser Rotwein überzeugt am Gaumen mit seiner frische Säure, saftigen Frucht und guten Spannung bei einem mittleren bis kräftigen Körper. Je höher es in der Rioja Alavesa im Weinbau hinaufgeht und je weiter die Entfernung zum Ebro-Fluss (und das ist bei den Weinlagen für den „Maisulan 6“ beides der Fall), umso dunkelfruchtiger fallen die Weine tendenziell aus und umso dichter ihre Tanninstruktur. Das merkt man auch diesem Gewächs an, das so gesehen einen prima Ausdruck des dortigen Terroirs bietet. Überdies bereitet der Wein viel Trinkspass.
Zupackend, saftig und kühl mit feinen, geschmolzenen Tanninen und einer präsenten, aber eleganten Adstringenz. Der Wein ist von mittlerem Körper, wirkt aber durch seine kalkige Textur und den sauberen Zug geradezu schwerelos. Die Frucht bleibt dunkel, klar und ruhig – nicht expressiv, sondern subtil getragen. Frische, Eleganz und Mineralität stehen im Vordergrund. Der Wein wirkt dabei niemals plakativ, sondern souverän, präzise und tief. Im Nachhall zeigt sich der Wein fast schwebend – mit kühler, kräuterwürziger Frische und großer Klarheit. Ein Rioja mit Understatement, aber spürbarer Klasse.
Internationaler Cabernet Sauvignon trifft auf lokalen Bobal. Wunderbar saftig und vielschichtig, dicht, mit Aromen von zarter Bitterschokolade, Holundergelee und Cassis. Den Namen AVES DE PASO (zu deutsch: die Zugvögel) bezieht der Wein, dessen Reben inmitten des Naturparks Hoces del Cabriel wachsen, von einem unmittelbar angrenzenden Schutzgebiet für Zugvögel.
Trossos Vells basiert auf alten Carignan-Reben in El Masroig im Montsant. Die Nase weist intensive, mediterrane Akzente auf. Animalische Züge, Anzeichen von „Brett“ treten in Erscheinung, aber stehen ihm außerordentlich gut. Brombeere, Sauerkirsche, Cassis und Holunderbeeren liefern reichlich dunkle Frucht, die aber enorm frisch daherkommt. Hagebutte und Rote Bete sorgen für Abwechslung und erdige Nuancen. Rooibos-Tee erweitert dies um eine Dimension mit viel Tiefe und Länge. Ein Hauch Kokosnuss steht neben schwarzem Pfeffer für leichte Röstaromen. Schwarze Olive und Rosmarin sorgen für ein mediterranes Flair.
Nicht wenige Rotweine aus Toro sind überreife Bomben. Das ist beim „In Quietud By Nature 2022“ allerdings gar nicht der Fall. Er hat eine frische Frucht, ebenso reichliche wie feinkörnige Tannine, eine fleischige Textur und er zieht sich saftig durch den Mund. Den Alkoholgehalt von 15% merkt man nicht, so gut ist er eingebunden. Dabei verleugnet dieser Wein seine Rebsorte und Herkunft nicht, denn er hat Power und einen kräftigen Körper, wie es sich für Toro gehört.
Österreich (weiß)
Der Gemischte Satz ist eine österreichische Spezialität, die vielen verschiedenen Rebsorten eines Weinguts zu einem harmonischen Ganzen in einem Wein zu vereinen. In diesem Fall finden sich so unterschiedliche Sorten wie Grüner Veltliner, Riesling, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay, Welschriesling und Gelber Muskateller, eine wirklich spannende Mischung! In der Nase weiße Früchte wie Williams-Birne, Honigmelone und Marillen. Am Gaumen eine feine mineralische Note mit viel Eleganz, straffem Körper und einer gut ausbalancierten Säure. Dieser Sortenvielfalt entspringt ein erstaunlich ausgewogener Wein.
Ein Sommer- oder After-Work-Wein aus dem Weinviertel in modernem Gewand. Der Wein wird aus Grünem Veltliner (50%), Müller-Thurgau (43%) und Blütenmuskateller (7%), einer ursprünglich aus Russland stammenden besonders floral duftenden Variante aus der Muskatellerfamilie gekeltert. Die Nase erinnert an frische Trauben und Stachelbeeren. Im Mund herrlich saftig, knackig und anregend mit schöner Fruchtsüße. Nicht nur auf jeder Sommerparty ein willkommener Gast und mit unter 10% Alkohol sehr süffig aber nicht so gefährlich.
STOCKWERK. Fabelhaftes WERK der REBSTÖCKE eines jungen Weingartens in Oberfucha, die Trauben stehen hier auf Urgesteinsverwitterungsböden. In der Nase zart würzige Apfelfrucht, am Gaumen Marille und leichte Pfefferwürze. Frisch, lebendig und sehr vielseitig einsetzbar.
Schon auf den ältesten Karten der Region ist die Lage Sprinzenberg zu finden. Seit jeher bewirtschaftet die Familie Maier diesen Weingarten, der sich unmittelbar neben dem Hof befindet. Kristalliner Granulit-Verwitterungsboden wird hier seicht überlagert von sandigen Elementen. Dem extrem kargen Boden verdankt der Riesling, der hier angebaut wird, seine unglaubliche Mineralik. Nach dem Ausbau im Stahltank folgt die Lagerung auf der Vollhefe bis in den Februar hinein. In der Nase feine Steinfrüchte von Pfirsich und Mirabellen, aber auch ein zarter Blütenduft. Am Gaumen kommen Bergkräuter dazu, herrlich saftig mit animierendem Säurespiel. Die mineralische Finesse sorgt für viel Tiefe. Auch Österreich kann Riesling!
Für mich offenbart er eine sehr erwachsene Dosis an Kräuterfrische. Melisse, Thymian, Salbei und Minze. Weißer Pfeffer sowie etwas Kardamom kommen ergänzend hinzu. Seien Frucht ist subtil, wenn auch enorm wichtig. Bergamotte und Kaffir-Limette stechen dabei hervor. Seriös, ansprechend, ehrlich. Und genau so macht er am Gaumen weiter. Mit ähnlich viel Tiefe wie in der Nase und einer sagenhaften Länge breitet er sich am Gaumen aus. Eine feine Schärfe umgibt ihn dabei. Strukturiert und dicht, ohne üppig zu wirken.
Der 2024er Grüner Veltliner Wagram verströmt einen saftigen Duft nach Aprikose, reifer Birne, reifem Apfel und Orange, abgerundet von weißen Blüten und Blütenhonig. Feine Kräuternoten und ein Hauch weißer Pfeffer verleihen ihm pikante Würze.
Am Gaumen wirkt er saftig und erfrischend. Ein Wein mit Ausdruck und Länge, der perfekt zu einer bodenständigen, herzhaften und aromatischen Küche Freude bereitet.
Ein Feuerwerk der Aromen bietet sich beim 2024er Sand & Schiefer Gelber Muskateller dar, Holunderblüte, frische Trauben, Marille und Honigmelone tanzen den Reigen. In Kombination mit der Aromatik und duftiger Fülle zeigt er eine kompakte und animierend frisch anmutende Mineralität und Tiefe. Die Lust auf den ersten Schluck macht.
Gestochen scharf wirkt er am Gaumen, erfrischende Zitrusnoten paaren sich mit einem feinen Gerbstoff und einer salinen Spur, der Trinkfluss wird unmittelbar angeregt und das mit einer belebenden Leichtigkeit von nur 11,5Vol.%.
Der perfekte Begleiter zur kreativen Küche mit vielen Gewürzen und fruchtigen Einschlägen.
Österreich (rose)
Der Paradeiser Rosé ist genau wie sein Namenspate ein Sommerbote durch und durch. Feine Erdbeer- und Himbeeraromen harmonieren wunderbar mit dem frischen, lebendigen Charakter des Weines. Gut gekühlt ein echtes Gustostückerl vor allem auch zu leichter Küche.
Österreich (rot)
Blaufränkisch ist die große rote Sorte der DAC Leithaberg und hat hier einen ähnlichen Stellenwert wir z.B. Pinot noir im Burgund. 45 Jahre alte Blaufränkisch-Reben bringen Tiefgang in den roten Leithaberg aus der Riede Glawarinza, die 24 Monate in 500l Eichenholzfässern eine feine Holzwürze. Eleganz und Länge kommen von den Leithakalk-Böden. Konfierte dunkle Beeren, Zwetschgen und Nougat. Ganz feine Balance zwischen kühler Frucht, gekonntem Holzeinsatz, Würze und hintergründiger Mineralik. Mit einer Lagerfähigkeit großer Burgunder-Weine. Hervorragend zu Wildgerichten, aber auch zu japanischer Küche (zu allem, was sich mit Teriyaki Sauce marineren lässt).
Cabernet Franc & Syrah
Bei diesem Rotwein springt die Frische geradezu aus dem Glas. Der Wein wirkt beerig und leicht kirschig mit einer klaren Cabernet Franc-Note von Himbeeren und Johannisbeeren, etwas roter Paprika und Tabak. Dazu kommen Noten von Pfeffer und Bresaola. All das wirkt fein verwoben.
Am Gaumen präsentiert sich der parcellaire rouge #1 knackig und leicht kernig sowie saftig mit einer Menge reifer, aber noch fester Beerenfrüchte.
Deutschland (weiß)
Wir sind zugegebenermaßen echte Liebhaber dieser angenehm aromatischen Rebsorte und die Scheurebe, die Matthias Keth gekeltert hat, ist so richtig nach unserem Geschmack. Bezaubernd und lebendig, mit frischen Aromen nach Litschi und etwas Limette. Tolles Spiel zwischen Süße und Säure. Ideal zur asiatisch inspirierten Küche.
Sehr einladende Nase mit Wiesenkräutern und Weinbergspfirsich. Aromatisch und saftig: exotische Fruchtnoten, würziger Schmelz und wirklich viel Spiel. Im Nachhall spürt man die für Burgundersorten immer besonders gut geeigneten Muschelkalkböden.
R3 repräsentiert eines der besten Rieslinganbaugebiete der Welt – den Rheingau. Er reflektiert die geologische Struktur dieser Region ebenso wie die drei unterschiedlichen Mikroklimazonen der besten Parzellen des Weinguts in Oestrich, in Winkel und in Rüdesheim. Drei der bekanntesten Orte der Region Rheingau = R3. Rheingau Riesling Remastered. Wie, das erklärt die Banderole um den Flaschenhals. Feinste Zitrusaromen in der Nase, am Gaumen geradlinig, leicht salzig und kernig. Sehr dicht und mineralisch. Toller Einstieg in die Region Rheingau.
Die Trauben des TERRA 50 sind auf dem 50. Breitengrad auf einer Schieferplatte gewachsen. Offensichtlich das ideale Terroir für feinherbe Rieslinge. Zarter Duft von Pfirsich und Zitrone, am Gaumen sorgt der Schiefer für konzentrierte Mineralität und eine tolle Brillanz. Ideales Spiel von knackiger Säure und Fruchtsüße.
Ein Wein, der uns spontan begeisterte. Gar nicht scheu springen einem die Aromen von Mandarinen, Mango und Limetten entgegen. Elegant und herrlich knackig. Benannt nach Lena, der Tochter des Gründerpaares Johannes und Anna Abril.
Ein eleganter, ganz typischer Grauburgunder mit einem angeregten Dialog zwischen fruchtigen und nussigen Aromen.
Strahlendes Zitronengelb. Sortentypische Nase, Zitronenzeste, Steinobst wie Aprikosen, Pfirsich, weiße Blüten, Wiesenkräuter, nasses Gestein. Am Gaumen opulent, saftige riefe Frucht, cremiger Schmelz, stoffig, feine Würze, gut integrierte Säurestruktur, feine Phenolik. Tolle Länge, guter Speisenbegleiter.
Animierendes Spiel von Süße und Säure. Steinobst trifft reife Zitrusnoten
Holunder trifft auf Stachelbeere, abgerundet durch Citrus- und Pfirsicharomen, am Ende ein Hauch Minze
Reife Fruchtaromen von Apfel, Ananas und Pfirsich, ein wahres Meisterwerk
typische Leichtigkeit eines Saarweins, gewisse Salzigkeit, Steinobst und Citrus, feine Säure
Animierendes Spiel von Süße und Säure, Aromen von reifer Grapefruit, Limetten und Waldmeister
Leuchtendes, helles Strohgelb, grüne Reflexe Der Sulzfelder Müller-Thurgau riecht sortentypisch und ansprechend leise. Er erinnert stark an Blüten von Apfel sowie Margerite und Kamille. Mirabelle und weißer Pfirsich stellen neben Nashi-Birne eine deutliche Fruchtnote dar, die aber sehr angenehm dosiert und eher im Hintergrund auftritt. Etwas Melisse und Salbei ergänzen ihn mit einer feinen, etherischen Nuance. Herrlich verspielt und vielseitig ansprechend zeigt er sich mit dem ersten Schluck.
Tipptopp ist diese Nase, wunderbar exotisch reihen sich Stachelbeere, Maracuja, Cassis, Brennnessel und wilde Minze aneinander – typisch Sauvignon eben. Schon beim Hineinriechen läuft einem das Wasser im Mund zusammen.
Auf der Zunge verspüren wir beim 2023er Sauvignon Blanc Hase richtigen Trinkspaß. Saftige Frucht vereint sich mit knackiger Säure und zarter Würze. Ein glasklarer, trinkiger, animierender und unkomplizierter Wein, der sich mit facettenreicher Struktur zeigt.
Der 2023er Qvinterra Grauer Burgunder zeigt sich typisch mit Apfel und Walnussnoten und zugleich mit deutlicher Exotik von Mango, reifer Ananas und Orange. Ein überaus saftiger und animierender Duft, der direkt zum Genuss verleit
Saftigkeit und Exotik bestimmen seinen Geschmack, durchzogen von feiner Säure, mineralischer Spur und einer feinen herben Note im Nachhall, die sofort Appetit macht auf ein weiteres Glas und auf die Begleitung von aromareicher Küche.
Am Gaumen drehen die gelben, allen voran fruchtigen, Aromen dann spürbar auf. Die gegrillte Ananas sticht dabei hervor. Eine perfekte Aromenkombination existiert in Form von Ananas und Petersilie. Genau dieses Spiel an Aromen offenbart er uns. Herrlich. Bei nur zartem Schmelz aber ordentlich Druck am Gaumen sind die rauchigen Nuancen federführend auf ihre subtile Art und Weise. Seine Säure ist sehr moderat und fließt in mittlerem Tempo über den Gaumen. Die Aromen im Nachhall sind wunderbar austariert und balanciert. Mit viel Länge weiss er auf seine zaghafte Art zu überzeugen.
Er duftet herrlich nach weißen Blüten und Kernobst. Apfel, Akazie und Mandel sind dabei die federführenden floralen Akzente. Birne, Apfel und Quitte zeigen sich in allen Facetten, Farben und Zubereitungsarten in der Nase. Eine Brise gehackte Mandel liegt in der Luft. Feien Aromen von frischen Kräutern unterstützen ihn sehr belebend. Melisse, Minze, Petersilie und Kerbel stechen dabei hervor. Außerdem wird zunehmend der Abrieb von Zitrone und Limone wahrnehmbar.
Fruchtiger Riesling, halbtrocken – lebendig und frisch mit Aromen von Pfirsich, grünem Apfel und einem Hauch Zitrus. Harmonisches Spiel aus Süße und Säure, ideal als Aperitif oder zu leichten Gerichten.
Im Duft ist der Wein hell und saftig. Er erinnert an Äpfel, Birnen und Mirabellen mit etwas Sahnecreme und Zuckerwatte, ohne einen wirklich zuckrigen Eindruck zu machen. Es ist eher das Wattige, Luftige, das hier Eindruck hinterlässt, zusammen mit ein wenig Heu und weißen Blüten.
Am Gaumen wirkt der Wein saftig und seidig, leicht und lebendig, geschmeidig in der Textur und griffig in der Säure, die eine gute Spannung bietet und einen für einen schönen Trinkfluss sorgt. Lässt man den Jacobus länger am Gaumen, findet sich der Apfel und Birne wieder, zudem auch mehr Pfirsich und Aprikose ein, salzige Noten und eine Kräuternote. Der Wein ist griffig, hat viel Zug und eine beeindruckende Energie und Mineralität. Ein starker Gutswein!
Intensiver Duft nach Jasmin, Mirabelle und weißen Pfeffer.
Am Gaumen gelungenes Zusammenspiel von leichter Süße und Säure unterstrichen von einer kräfitigen und würzigen Mineralität.
Kräftige Frucht von Grapefruit, kandierter Ananas und Mirabellenkompot. Geschmeidig zupackend und voll am Gaumen, feine Mineralität.
Grapefruit und Holunderblüten bestimmen das Duftbild dieser feinfruchtigen Scheurebe und laden zum fruchtig-feinen, unkomplizierten Genießen ein.
Die Nase ist trotz seiner sehr zurückhaltenden Art doch gleich sehr charmant und ansprechend. Die Frucht wirkt dabei erstaunlich zögerlich. Eher verhalten und hell einzustufen. Die Frucht öffnet sich in Form von Meyer-Zitrone, vor allem ihre Zesten, Limette und etwas Zitronensaft. Nashi-Birne und Weinbergpfirsich milden dies dezent ab und setzen neben säuerlichen Aromen etwas saftige Fruchtsüße. Seine herbale Seite zeigt sich feucht und leicht dem Eindruck direkt nach dem Schnitt im Garten. Kerbel, Melisse, Thymian und Salbei möchte ich dabei hervorheben. Ein Auszug von Brennnessel als auch Sencha-Tee sorgen für eine enorme Tiefe der Aromatik. Steinig, brillant und klar wirkt das Kabinett in Summe.
Seine schlanken 9,5% Vol. Alkohol wissen am Gaumen zu überzeugen. Schlank und feingliedrig gleichermaßen. Seine Restsüße tritt zwar deutlich in Erscheinung, jedoch stets saftig und animierend. Er vermittelt ein Gefühl von Wohlbefinden und Großzügigkeit. Ansprechend in seiner Struktur. Die Säure ist recht moderat, aber auch gleichzeitig ein Aktivposten. Frucht und Süße erfahren dadurch einen angenehmen Kontrast, ohne den Weine zu zerschneiden. Animierend und anregend.
Der 2024er Riesling Kabinett riecht verführerisch nach Zitrus, Birne, Pfirsich, Holunderblüte und Blütenhonig. Begleitet von einer markanten und fein ziselierten mineralischen Note und dem Duft nach frischen Kräutern.
Am Gaumen betört er mit einer feinen Süße und einer anregenden Säure, die im schönen Wechselspiel miteinander stehen. Schwebend und elegant gleitet er über die Zunge. Ein echter Kabi eben, leicht, frisch und süffig mit nur 7,5 Vol %. Flasche auf, Flasche leer, pure Freude
Seine Nase zeigt sich aufgrund der Jugendlichkeit zunächst verschlossen, duftet aber intensiv nach nassem und kühlem Stein. Nach längerer Öffnung und ausreichend Sauerstoffkontakt dringen deutliche Noten von grünem Apfel, Zitrus, weiße Blüten, Ingwer und Zitronenmelisse aus dem Glas hervor. Eine erdige Tiefe und Würze macht sich ebenfalls schon deutlich bemerkbar.
Gestochen scharf und mit deutlicher Säure trifft der 2024er Riesling VDP. Gutswein trocken auf die Zunge. Er wirkt durch die zarte salzige Note am Gaumen und den äußerst moderaten Alkohol von 10,5Vol% unwahrscheinlich anregend und beschwingt. Ein Wein, der nicht zwingend die Verbindung von Essen benötigt, diese aber gerne mit leichten und frischen Gerichten eingeht. Top Stoff!
Der Gewürztraminer 350 N.N. duftet so herrlich subtil, dass man zunächst aufmerksam die Flasche beäugt, um sicher zu gehen, sich nicht vergriffen zu haben. Seien herbale Frische und Intensität ist so bahnbrechend und wegweisend. Doch wer suchet, der findet. Und so lässt sich auch hier zart im Hintergrund die Blüte von Rose sowie Rosenwasser ausmachen. Gepaart mit reichlicher floraler, aber sehr zarter Eleganz. Viel deutlicher ist er aber von der Reduktion gezeichnet. Diese lässt ihn noch etwas im Mysterium verweilen. Anklänge von hellem und gelbem Kernobst in allen erdenklichen Reifestufen lassen sich erkennen. Kräuter heimischer Provenienz tauchen sowohl getrocknet als auch frisch geschnitten auf. Ein sehr einladendes Glas Wein steht vor mir.
Ein typischer Odinstal-Wein. Ein untypischer Gewürztraminer. Bei niedrigem Alkohol und hohem Säuredruck sind wir weit entfernt von Alsace oder Südtirol. Ein ehrlicher Wein voller Charakter und Herkunft. Er lässt einem förmlich das Wasser im Mund zusammenlaufen. Seine Säure steht ungewöhnlich hoch und bringt knackige Momente mit sich. Das führt zu hoher Trinkanimation und viel Finesse. Am Gaumen taucht bis auf frisch geschnittene Nashi-Birne relativ wenig Frucht auf. Die herbale Frische ist dafür umso angenehmer und belebender.
In der Nase zeigt sich der 2024er Riesling Eisquell mit Mirabelle, Aprikose und unzähligen frischen Aromen von Zitrus, Orange und Grapefruit. Gepaart ist diese Frische-Explosion mit intensiven Kräuternoten, Ingwer und einer mineralischen Tiefe, die bereits im Einstiegssegment von Battenfeld Spanier eine echte Ansage macht.
Mit purer Frische zeigt er sich am Gaumen, gepaart mit herrlicher Saftigkeit und erneut viel Mineralität, und das bei nur 12 Vol.%. Der lange Nachhall verführt nach jedem Glas zu einem weiterem. Was für ein wundervoller Auftakt für eine Weinkollektion sondergleichen! Klasse Speisenbegleiter.
Deutschland (rose)
Nomen est omen. Mit Freunden gemeinsam genießen, unbeschwert, nach Lust und Laune... Duftet nach Rosen, reifen Erdbeeren und Himbeerdrops, im Mund dann saftig mit dezent verlockender Süße. Lähmt jeglichen Trinkwiderstand. Der freche Begleiter mit Niveau an heißen Tagen.
Als Blanc de Noir wird ein weißer Wein bezeichnet, der aus roten Trauben gekeltert wird. Dafür ist eine besonders sorgsame Verarbeitung nötig, damit keine Farbstoffe aus den Traubenschalen in den Wein übergehen. Für diesen Blanc de Noir hat das Weingut Knobloch St. Laurent Trauben verwendet, die dem Wein eine besondere, angenehm griffige Struktur verleihen und das Säuregerüst gut unterstützen. Feine Aromen nach Cassisblüten und reifen Zitronen, angenehm den Mund auskleidende cremige Konsistenz. Perfekter Speisenbegleiter.
Der einzigartige Muskat Rosé aus Württemberg – perfekt zu mediterraner und asiatisch angehauchter Sommerküche oder einfach nur So! Typischer Muskatduft, feiner Rosenduft unterlegt mit Kardamon und Muskat. Leicht und frisch am Gaumen, mit typischer Muskatnote.
Im Duft kommt eine kräftige Sauerkirschnote, während sich im Geschmack noch Walderdbeere entwickelt. Am Gaumen hinterlassen sie einen lebendigen und sommerlich süßlichen Eindruck. Gerade wegen ihres geringen Alkoholgehalts ist die Rosa Trinkfreu(N)de ein erfrischender Begleiter.
Deutschland (rot)
Ein wunderbarer Vertreter des Assmannshäuser Stils. Sehr zart, dabei elegant und fein, wird dabei nie laut, ist eher etwas unterkühlt, trotzdem hat er eine tolle Länge und einen tiefen Charakter, dem man unbedingt einmal auf den Grund gehen sollte. Ein Spätburgunder, der die Sortentypizität wunderbar zum Ausdruck bringt und doch seine eigene, lokale, eben Assmanshäuser Note hat.
Die spannende Rebsorte Saint Laurent hätte auch bei uns etwas mehr Beachtung verdient. Vielversprechendes Purpur funkelt im Glas. Die Nase ist fast schon betörend mit Noten von Weichselkirschen und Brombeeren. Am Gaumen reifes und weiches Tannin. Hochklassiger moderner deutscher Rotwein ohne Schnörkel.
Hainfelder Spätburgunder vom Kalkmergel. Ausbau in Barriquefässern aus französischer Eiche (ca. 1 Jahr). Dadurch erhält der Wein eine ausgewogene Struktur zwischen Holz und Frucht. Kühler, maskuliner Spätburgunder.
Sekt / Prosecco / Champagner / Cremant
Glera, die Proseccotraube, vermählt sich voller Harmonie mit der Burgundertraube Pinot Nero. Die sorgt für das zarte Rosa und einen Hauch roter Beeren. Glera (90%) steuert grünen Apfel und etwas Pfirsich bei und liefert die proseccotypische Frische. Lebendig, eingängig, elegant dank feiner Perlage. Gelungene Premiere für diese neue Kategorie des Prosecco.
Die seltene Kunst der Erzeugung von Rotsekten beherrschen nicht viele Winzer. Es ist eine Gradwanderung die Tannine des Rotweins mit der Perlage eines Sekts harmonisch zu vereinen. Der Sektspezialist Barth ist auch hier ein Virtuose seines Fachs. 100% Spätburgunder vergären drei bis vier Tage auf der Maische. Dadurch extrahiert er viel Farbe und Beerenaroma, aber nur wenig Tannin, um eine schöne Balance zu erhalten. Der Grundwein reift ein Jahr im großen Holz, bevor er für die zweite Gärung auf die Flasche kommt. 90 Monate liegt der Wein auf der Hefe, bevor er degorgiert wird. In der Nase feines Brombeer- und Veilchenaroma, aber auch würzige Aromen. Am Gaumen entfaltet er die volle Typizität eines Spätburgunders. Fein ausbalanciert mit sanftem Tannin und guter Struktur ist er sicher der weinigste Barth-Sekt. Rote Perlen mit viel individuellem Charme und Ausdruck.
In der Nase ist der Vino Spumante von Fidora noch ein wenig durch Gäraromen geprägt, etwas Hefe sowie etwas Hefezopf. Es folgen Aromen nach Lindenblüten, Holunder sowie etwas Nashi-Birne.
Im Mund besticht der Spumante durch ein feingliedriges Mousseux und eine saftige Frucht. Mundfüllend mit feiner Restsüße hat dieser Prosecco eine gute Länge und eine langes Finish.
Der 2023 Rosé Brut Nature zeigt sich jovial mit großzügigen Frucht- und Blütenaromen. Kleine Walderdbeeren, Himbeeren und Preiselbeeren mischen sich mit rotwangigen, saftigen Äpfeln und Johannisbeeren. Florale Kopfnoten nach Stockrosen, Malven und Holunderblüten lassen das Aromarad zur Vollendung kreisen.
Zu Beginn aktiv und kraftvoll, mit klarer reduktiver Prägung. Saline Anklänge und eine ausgeprägt maritime Aromatik von Austernschale, Gischt, frischer Alge und Meeresbrise bestimmen das Bild. Dazu ein vielschichtiges, herbales Spektrum: getrocknete Wildkräuter, Heu, getrocknete Blumen, gelbe und weiße Blüten, Zitronenthymian, Melisse, Zitronenkresse und Minze – frisch wie getrocknet gleichermaßen präsent. Ergänzt wird dies durch salzige Teignoten, frisch gehackte Mandeln, Mandelzopf sowie eine sehr feine, elegante und zurückhaltende Frucht von Grapefruit, Nashi-Birne und weißem Pfirsich.
Ganz im Stil eines kompromisslosen Brut Nature zeigt sich der Wein ausdrucksstark, karg und präzise. Schlank und rassig gebaut, mit klarer mineralischer, kalkiger, fast kreidiger Struktur, vollkommen trocken und ohne jeden Fruchtfokus. Die lange Hefelagerung verleiht Spannung und Tiefe, ohne Breite zu erzeugen. Würzig-kernige Noten von Artischocke, Fenchelkraut, Fenchelsamen und Koriandersamen treten hervor, getragen von einer frischen, ätherischen Brise. Das salzige, mineralische Gerüst bringt einen feinen Bitterton mit, der sehr angenehm, animierend und appetitanregend wirkt.
Bei Schaumweinen aus Rotweinsorten wie etwa Pinot Noir kommen die Hefenoten in der Regel weniger zum Vorschein als bei weißen Trauben, so auch beim MIM Pinot Noir Brut Reserva 2021. Dieser Cava bietet eine bemerkenswert frische und verführerische Nase, begleitet von knackigen roten Früchten, floralen Aromen wie Veilchen und einem Hauch von Mandeln.
Der MIM zeigt am Gaumen eine hervorragende Balance: Körper, Struktur, Frucht und Säure sind exzellent aufeinander abgestimmt. Er hat eine seidig-cremige Textur, ist überaus frisch und ebenfalls mineralisch. Bei aller Expressivität und Vollmundigkeit hat er überhaupt nichts Üppiges an sich, sondern fühlt sich präzise und elegant im Mund am. Er bietet einen saftigen Säurezug und einen anregenden langen Abgang, bei dem die Dosage im Brut-Bereich für eine schöne Ausgewogenheit sorgt.
Mit dem 2023er Fleur d'Emely kündigen sich Frühling und Sommer an: Was für eine wunderschöne Aromatik von frischen Trauben, Aprikosen und Holunderblüte, markant eingerahmt von grünen, angenehm provozierenden Noten, die an noch feste Mango, wilde Minze und Brennnessel erinnern. Über allem schwebt eine Note, die an Zündplättchen erinnert und ihm Präzision und Tiefe verleiht.
Hier wurde Trinkfreude ins Glas gezaubert, duftig, saftig, erfrischend, angenehm trocken mit mega feiner Kohlensäure. Die feine Würze und Mineralität die ihn umgibt verleiht ihm Zug und macht ihn zum perfekten Apéritif und Begleiter zu einer duftigen und leichten Küche, die von Kräutern und Gemüsen geprägt ist. Ein wunderbarer Winzersekt, der gekonnt Aromafülle mit Finesse und Tiefgang kombiniert.
Der 2020er Champagne La Pouillote extra -brut duftet fein und elegant nach junger Birne, Quitte, Honigmelone, Grapefruit und Verveine. Begleitet wird der fruchtige Auftakt von kühler Mineralität, Noten von frisch aufgeschlagener Salzbutter und knusprigem Baguette. Ein Hauch Meeresluft und Sojasauce läutet den Eindruck von Umami bereits in der Nase ein.
Auf der Zunge zeigt sich ein Mundwässernder Champagner mit präziser Kohlensäure, anregenden Zitrus Noten, grünem Apfel und deutlich salziger Spur. Mit jedem Schluck wird das Verlangen nach einem weiteren geweckt. Der lange Nachhall präsentiert sich salzig; mineralisch und weckt die Lust auf Gerichte, die einen vom Meer träumen lassen.
Der »Totem« Blanc besitzt im Auftakt eine durchaus klassische und dabei nur dezent süß wirkende Champagnernase. Es duftet nach reifen Zitronen, etwas Lemoncurd und Blätterteig, Mandeln und Nüssen, aber auch nach Stein, Kräutern und knackigem wie reifem Kernobst. Mit Luft verändert sich die Aromatik, und der Champagner bekommt Noten vom oxidativen Ausbau, der an mürbe Äpfel und ein wenig an Fino Sherry erinnert.
Am Gaumen verbinden sich die mürben Aromen mit Zitronen- und Grapefruitschalen. Auch hier findet man Anklänge von Gestein und Kräutern. Die Perlage ist präsent und lebendig, die Säure schiebt den Champagner mit gutem Druck nach vorne, der einen leichten Gerbstoff-Grip an den Gaumen bringt.
Portwein
Wird nur in den besten Jahren und dann schon kurz nach der Lese gefüllt. Reift statt im Holz in der Flasche. So bewahrt er die ganze Frucht der vollreifen Trauben.
Das Bukett präsentiert sich mit Aromen von Schwarzkirsche, schwarzer Pflaume und erinnert ein wenig an Rumtopf. Eine gewisse alkoholische Wärme ist spürbar, und gleichzeitig ist die Nase sehr frisch und klar.
Ein Ruby-Port such Frische und Fruchtigkeit und die kommen hier wunderbar zur Geltung. Auch am Gaumen finden sich dunkle Früchte, untermalt von einer samtig seidigen Textur mit feinkörnigen Tanninen. Der Wein bietet eine schöne Balance zwischen Säure und Süße, zwischen Körperfülle und Alkohol. Ein Portwein mit Trinkfluss? Es gibt ihn tatsächlich. Dies ist (für mich) kein klassischer Dessertwein, sondern ein Port, der auch zu Hauptgerichten passt.
Olivenöl
Spanien wird in vielen Landstrichen durch weitläufige Olivenhaine geprägt, Olivenöl gehört in Spanien selbstverständlich zu Landschaft, Lebenskultur und Küche. Die Bodega Enguera produziert im Osten nahe Valencia ein feines, samtiges Olivenöl mit leicht nussigem Aroma. Im Geschmack etwas zurückhaltender als beispielsweise die toskanischen Öle ist es ein guter Begleiter der mediterranen Küche, ohne diese zu dominieren. Die tolle Ausstattung ist an die Weine angelehnt und rundet somit ideal das Weinsortiment von Enguera ab. Olivensorten: Arbequina, Villalonga.
Die Ländereien der Brüder Parra liegen schon recht weit im Süden in der Mancha, dort aber in Höhenlagen bis nahe 1.000 m ü.M. Einwandfreie Früchte und schnelle Verarbeitung sind das Geheimnis dieses angenehm frisch und kühl wirkenden, feinen Öles. Seine elegante Stilistik lässt eher an gutes italienisches Öl denken als an die oft etwas schweren aus Spanien. Sehr fein, aus 100% Picual.
Die Koroneiki-Olive kommt ursprünglich aus Griechenland und ist dort die häufigste Öl-Olive des Landes. Die Sorte ist seit mehr als 3.000 Jahren im Anbau und gilt als eine der besten der Welt. Sie eignet sich nicht für den Anbau in modernen Hochleistungsplantagen, sondern muss in Handarbeit bewirtschaftet werden. Dafür liefert sie beste Qualität und besticht durch einen sehr hohen Gehalt der wertvollen ungesättigten Fettsäuren. Bei Enguera wird dieses Native Olivenöl Extra aus einer Auswahl der besten Oliven der Sorte Koroneiki hergestellt, die in den Olivenhainen der Sierra de Enguera grün geerntet werden. Intensiver Duft mit einem fruchtigem, leicht zitronigem Aroma.
Alkoholfrei
Es gibt ganz unterschiedliche, sinnvolle Motive, auf Alkohol zu verzichten. Seit Lilienthal können alle gemeinsam festlich die Gläser klirren lassen, wenn Menschen etwas zu feiern haben oder einfach auf einen schönen Anlass anstoßen möchten. Wir haben dafür einen unvergorenen Saft aus ausdrucksstarken, extra früh gelesenen Rebsorten so gekonnt verarbeiten lassen, dass ein hochwertiges, prickelndes Getränk mit schöner Aromatik und feinem Süße-Säure-Spiel entstanden ist, das einen Sekt nicht vermissen lässt.
Spirituosen
Die feinfruchtigen, filigranen Aromen nach Schokolade, Kakao, Bittermandel und Nougat mit einer gewissen mineralischen Note machen viel Freude. Der Abgang ist lang und komplex.
Goldmedaille DistiSuisse 2021; Sieger Kirsch Silber Craft Spirits 2022
Unter allen Birnensorten gilt die Williams als aromatischste. Typisch der frische Duft (Birne, Minze), attraktiv die saftigen Fruchtnoten, dazu etwas Melisse und Lakritz, gepaart mit einer Prise weißem Pfeffer.
Bester Williams der Schweiz; DistiSuisse 2017/2018
Der Gravensteiner ist eine der wenigen Apfelsorten, die sich sortenrein zu destillieren lohnen. Im Schnaps akzentuiert sich der frische und kühle Duft des Apfels mit einem blumig exotischen Unterton, im Gaumen zeigt er zusätzlich seine pfeffrige und würzige Seite mit lang anhaltender Aromatik.
Das Quittendestillat ist ein hocharomatisches Konzentrat. Es erinnert an Quittengelee, Honig und Jasmin. es ist leicht würzig und pfeffrig sowie leicht mineralisch im Geschmack.Besonders eindrucksvolldas lang anhaltende, geschmeidige und harmonische Finale mit ausgeprätem blumigem Abgang.
Ausgezeichnet von Best of Spirits 2022
Die Trester von Mario Torelliˋs Moscato dˋAsti sind der Brennstoff für den Moscato. Die subtilen Aromen der Muskattrester prägen das Destillat. Es erinnert intensiv an diverse gelbe Früchte, etwas Honig und eine feine Würze. Aromatisch, weich und lang anhaltend.
Das hier alles genau abgestiimt wird schmeckt man. Reich und intensiv verbinden sich die Aromen von Dörrobst, Honig und Brioche mit einer angenehmen Holz- und Vanillenote aus dem Barrique. Im Mund Ausbalanciert und samtig.
Ausgeprägtes Marzipan-Bittermandel Bouquet erinnert an reifes Pflaumenmus. Ein mundfüllendes Vergnügen mit süßlichen, konzentrierten Steinfruchtaromen ind einer Prise Zimt hinterläßt einen bleibenden Eindruck.
Wunderschön ausbalanciert bewahrt der XO 15 Ans die feinen fruchtigen Aromen für die Pinards Cognacs so geschätzt werden. Darauf folgen feine reife Noten von Honig, Rosinen, Vanille und Caramel. Ein tolles Produkt voller Spannung.
Ein abgefahrenes Produkt für Kenner aus der roten Süßweinrebsorte Brachetto. So fruchtig und verspielt, dass man glaubt, eine weiße Rebsorte im Glas zu haben. Von einer langen, tiefen Tresternote abgerundet.
So vielfältig rund und ausgewogen, dass man sich geschmacklich in einer neuen Welt zwischen Cognac und Grappa bewegt. Beeindruckend, wie sich die Cuvee aus Barbera und Grignolino in der 10jährigen Fassreife entwickelt.
Die Mirabelle gilt unter den Pflaumen als Prinzessin. Auffallend ist die satte, betörende Aromatik von reifen Früchten, interessant der Touch von Bergamotte. Verspielte Honig-Mango Aromen setzen dem Ganzen noch die Krone auf.
Goldmedaille DistiSuisse 2022
Saft, Fruchtfleisch, Kerne und Haut der Stetter Muscat Bleu Trauben werden gemeinsam gebrannt. Das Resultat ist ein Destillat mit intensiven Muscat-Fruchtaroma und einem runden gehaltvollem Abgang. Seit 2011 von der DistiSuisse als Schnaps des Jahres ausgezeichnet.
Legendäre italienische Bitterspezialität aus 26 teils unerwarteten Kräutern, Blüten und Wurzeln. Die handwerkliche Herstellung erlaubt den Verzicht auf schönenden Zucker und bringt einen Blumenstrauß kräutig-erfrischender Noten hervor.
Der Korn aus Dinkel und Roggen reifte im Sherry-Olorosso und Islay-Whiskey Fass. Wir legen ihn allen Liebhabernvon torfigen Whiskies ans Herz. Die Torf- und Rauchnoten sind deutlich präsent, lassen aber genügend Platz für die Basis in Form von süßer Würze von Roggen und Dinkel.
Feine, duftige, elegante Noten von hellem Obst wie Birne und Quitte vereinen sich mit zarten Gebäck-, Mandel- und Hefenoten. Rote Früchte deuten sich dezent im Hintergrund an.
Der Gaumen ist feingliedrig und trocken, mit einer feinen Würze. Die roten Früchte sind im Nachhall präsenter als in der Nase. Ein eleganter Digestif mit fruchtiger Balance, der sich wunderbar auch zu Snacks kombinieren lässt.
